Eintrag vornehmen
Name:
E-Mail:
Homepage:
Beitrag:
Smileys: ::) :) ;) :D ?:( :( :o :8 :P :[ :X :* :-/
BB-Code: fettkursivunterstrichen
Datenschutzerklärung
Ja, ich akzeptiere die Datenschutzerklärung.

« Vorherige123 ... 789 ... 212223Nächste »
(335 Einträge total)

#230   dddddddd30.08.2006 - 11:32
Notker Wolf leitet den Benediktiner-Orden, spielt Hardrock - und redet Klartext in einem politisch unkorrekten Gespräch: über Drückeberger, Manager und heilige Männer.

Rom, 6.20 Uhr. Schon strahlt die Sonne über der Stadt. Im Benediktinerkloster Sant\ Anselmo sitzen 30 Mönche im Chorgestühl ihrer Backsteinkirche, um die tägliche Laudes zu singen, das erste von vier Stundengebeten. Erst danach frühstücken sie im Refektorium, schweigend. Für Abtprimas Notker Wolf ist der Gottesdienst mehr als ein spirituelles Ritual. Er gibt ihm die Kraft, das Leben eines Top-Managers zu führen.

Wolf, 1940 im Allgäu geboren, ist der Chefrepräsentant des Benediktiner-Ordens. 2000 haben ihn die Äbte aus aller Welt zu ihrem Abtprimas gewählt. Seitdem ist er meist unterwegs, legt über 300000 Flugkilometer pro Jahr zurück. Die Benediktiner betreiben weltweit rund 1000 Klöster, oft mit angegliederten Krankenhäusern oder Schulen. Notker Wolf korrespondiert in 13 Sprachen, sieben davon spricht er fließend. Am Herzen liegen ihm vor allem die Missionarsgebiete China und Nordkorea. Im Hungerstaat des Diktators Kim Jong Il eröffnete er letzten Sommer ein Hospital mit 600 Betten; ein Kloster zu bauen, erlaubt ihm die Regierung nicht.

Der Deutsche leitet den ältesten Orden der Christenheit. Vor rund 1500 Jahren hatte ihn der später heilig gesprochene Benedikt auf dem Monte Cassino südlich von Rom gegründet. Dort verfasste er auch die "Benediktusregel", deren Maxime als "Ora et labora" (Bete und arbeite) populär wurde. Heute gehören dem Orden weltweit rund 16000 Nonnen und 8000 Mönche an. Als Benediktiner haben sie sich zu Gehorsam, Beständigkeit, Demut und sozialem Engagement verpflichtet.

Seine Berufung zum Gottesmann, sagt Wolf, habe er schon als Kind verspürt. Mit 14 las er die Lebensbeschreibung eines Südsee-Missionars aus dem 19. Jahrhundert und erkannte: "Christus braucht dich." Er studierte Philosophie, Theologie, Zoologie, anorganische Chemie und Geschichte der Astronomie in Rom und München. 1961 legte er das Mönchsgelübde ab, 1971 wurde er Professor für Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Päpstlichen Hochschule in Rom, 1977 übernahm er als Erzabt die Verantwortung für das Missionskloster St. Ottilien in Oberbayern. Jeder Euro, den Wolf seither etwa für Vorträge, Bücher oder Managerseminare bekommt, fließt in den Ordenstopf. Derzeit braucht Sant\ Anselmo vor allem ein neues Dach; das alte ist teilweise eingestürzt.

Notker Wolf ist ein streitbarer Mönch. So bot er einer kurdischen Familie, die in die Türkei abgeschoben werden sollte, fünf Jahre lang Asyl in seinem Heimatkloster St. Ottilien - gegen allen Druck der Behörden. Am Ende durften die Flüchtlinge in ein sicheres Drittland ausreisen. Einen weltlichen Job hat Wolf auch: Er sitzt im Unternehmerbeirat der Gothaer Versicherung, bei der alle deutschen Benediktiner lebensversichert sind.

So oft wie möglich tritt der Mönch mit der ehemaligen Gymnasialband "Feedback" von St. Ottilien auf. Zu seinen Lieblingsbands (er spielt E-Gitarre) zählen AC/DC und Iron Maiden, zu seinen Lieblingsstücken "Highway To Hell", Autobahn zur Hölle. "In diesen Liedern ist der Aufstand gegen das Establishment sehr nah am Evangelium", sagt Wolf.
.


© Alessandro Cosmelli
"Ora et labora" (Bete und arbeite) heißt die Maxime der Benediktiner. In der "Weltzentrale" Sant\ Anselmo lernt und lehrt die Ordenselite

Herr Abtprimas, in Deutschland wird heftig darüber gestritten, wie viel Geld Langzeitarbeitslose bekommen sollen. Wie viel würden Sie geben?
Jedenfalls weniger als Hartz IV.

Das sind nur 345 Euro im Monat!
Ich bin sicher, dass es für viele, die heute ohne Arbeit sind, Jobs gibt. Ich würde jeden Einzelnen fragen: Bist du wirklich bereit, jede Arbeit anzunehmen, auch wenn sie nicht mehr Geld einbringt als Hartz IV? Allein schon um deine Würde zu wahren? Der Mensch ist veranlagt wie ein Muskel: Wenn er nicht kontinuierlich angestrengt wird, verkümmert er. Viele merken offenbar nicht, welch seelischen Schaden sie sich mit ihrem Phlegma zufügen. Jeder Mensch braucht eine sinnvolle Arbeit zur Selbstbestätigung. Es ist doch etwas Schönes, den ganzen Tag geschwitzt zu haben und am Ende ein Ergebnis vorweisen zu können. Das setzt Glückshormone frei. Nur: Wer mangels Fähigkeiten oder Intelligenz am Arbeitsmarkt chancenlos ist, dem muss die Gemeinschaft nach Kräften helfen.

Angenommen, ein gerade gekündigter 45-jähriger Maschinenschlosser und Familienvater steht vor Ihnen. Raten Sie ihm, er soll künftig für weniger Geld in einer Putzkolonne jobben?
Ja, es mag zynisch klingen, aber Veränderung birgt enorme Chancen.

Der Mann würde doch im Kollegenkreis für blöd erklärt...
Sicher gehört ein gutes Stück Selbstbewusstsein dazu, mit der Häme zu leben. Aber er könnte entgegnen: "Spottet nicht, das kann euch morgen genauso blühen. Ich habe mich gefreut, den Job so lange gehabt zu haben. Nun habe ich endlich mehr Zeit für die Familie."

Aber kein Geld mehr, um das Auto oder den Familienurlaub zu bezahlen.
Da kommt meine Frage: Wo sind deine Werte? Ist es nur das Materielle? Gerade durch äußere Begrenzungen werden oft die wichtigen Dinge wieder wach. Wie schön wäre für ihn die Erfahrung, wenn seine Frau zu ihm steht, ihm vielleicht sagt: "Dann fahren wir eben nicht in den Urlaub. Ich liebe dich trotzdem."

Viele erleben Arbeitslosigkeit als Sturz ins Bodenlose. Da geht es nicht mehr um zwei Wochen Urlaub auf Gran Canaria...
Es gibt gute Zeiten und weniger gute Zeiten. So ist das Leben. Es gibt kein Grundrecht auf Wohlstand, so wie wir ihn seit Jahrzehnten gewohnt sind.

Sind schlechte Zeiten für Männer der Religion gute Zeiten?
Der Mensch kommt zur Besinnung. Das ist gut. Da fangen viele an zu überlegen: Was ist das Leben wert? Was sind meine Werte? Bei manchen kommt dann doch auch der Glaube an Gott ins Spiel.
Noch mal gefragt: Wie viel Hilfe ist richtig?
Es gibt eine fatale sozialistische Grundströmung im deutschen Denken, die lautet: Politik ist nur dann gut und menschlich, wenn sie die Gebote sozialer Gerechtigkeit und sozialer Gleichheit über jede praktische Vernunft stellt. Das ist Unsinn. Allen gleiche Startchancen zu geben ist richtig - aber wir müssen Schluss machen mit dieser unsäglichen Gleichheitsideologie. Menschen sind nun einmal verschieden. Wenn ich dem einen heute 100 Euro gebe, hat er morgen 200 Euro daraus gemacht, der andere hat das Geld komplett in der Kneipe gelassen. Der unaufhaltsame Ausbau des Sozialstaats ist das beste Beispiel dafür, wie man sich aus Gerechtigkeitsfanatismus sein eigenes Gefängnis bauen kann.

Der Sozialstaat ein Knast?
Wir hocken in einem Käfig der Bequemlichkeit. Das Streben nach Arbeit und Leistung wird darin oft verhindert. Ich habe kürzlich einen jungen Dresdner Taxifahrer gefragt, ob es stimme, dass viele Ostdeutsche gern zum alten sozialistischen System zurückkehren wollen. Er antwortete: Klar, sein Vater habe ihm erzählt, damals habe es viel weniger Stress gegeben. Diese Haltung spricht für sich. Wir sind verwundbar, wenn es uns zu gut geht, dagegen durchaus fähig, unter härteren Bedingungen das Beste aus uns rauszuholen.

Sie schulen auch Manager. Was können Bosse von einem Abt lernen?
Dass auf Dauer nur ein humanes Management erfolgreich sein kann. Ein rein gewinnorientiertes Management zerstört das Arbeitsklima, es untergräbt die Motivation der Mitarbeiter und mindert die Leistung. Ich lehre sie auch, bei schwierigen Entscheidungen alle zurate zu ziehen, wie es Benedikt für unseren Orden vorschreibt. Oft gibt der Geist Gottes nämlich den Jüngeren ein, was richtig ist.

Wo bleibt Gottes Einfluss, wenn diese Herren Jobs killen und Millionen kassieren. Und keinen fragen?
Mich macht es wütend, wenn Firmen Arbeitsplätze in den Sand setzen, statt alles zu tun, um sie zu erhalten. Denken Sie an Jürgen Schrempp, der bei Daimler-Chrysler Milliarden Euro und Tausende Arbeitsplätze verspielt hat. Ich kann nachempfinden, wenn mancher solche Leute hinter Gittern sehen möchte. Aber machen wir uns nichts vor: Diese kleinen und großen Gauner, diese Betrüger und Schröpfer haben sich nicht aus dem Reich des Bösen in unsere Mitte verirrt. Sie sind Produkte unserer Gesellschaft.

Warum sind so viele vom rechten Weg abgekommen?
Mit der französischen Revolution 1789 wurde Gott durch die Vernunft abgelöst. Die 1968er-Revolution hat dann auch die Vernunft verstoßen, die Natur an ihrer Stelle auf die Altäre gesetzt und die Freiheit individualisiert. Seither leben wir in einer Welt ohne Gott, ohne Jenseits, ohne Väter und ohne eine vernünftige Vorstellung von dem, was Freiheit ist.

Nun sollen es also die 68er verbockt haben. Eine gewagte Behauptung.
Das moralische Versagen gieriger Wirtschaftsbosse verträgt sich doch bestens mit der Freiheitsvorstellung der 68er. Diese Freiheit ist nirgendwo verankert, weder im Verantwortungsbewusstsein noch im Gewissen, noch in der Scham.
.


© Alessandro Cosmelli
Nach dem Mittagessen im Refektorium, dem Speisesaal des Klosters, wird jeder zum Küchendienst eingeteilt - ob Professor oder Student. Der Abtprimas hat seinen Platz am Kopf des Saals auf einem Podest

Die Straßenkämpfer von einst haben die Abzocker von heute erst möglich gemacht?
Erstens sind es nicht selten die gleichen Personen, und zweitens haben wir hier ein schönes Beispiel dafür, wie sich Ideologien verrechnen können: Ausgerechnet der verhasste Kapitalismus profitiert vom Freiheitsbegriff der 68er. Der Philosoph Peter Sloterdijk hat es mit dem Satz zusammengefasst: "Alle Wege der 68er führen in den Supermarkt." Ich erlaube mir zu ergänzen: bzw. an die Firmenkasse.

Sagen Sie das auch den Managern, die bei Ihnen Rat suchen?
Ich nehme kein Blatt vor den Mund. Ich sage ihnen auch, dass in ihren Vorständen und Aufsichtsräten leider kaum jemand den Schneid hat, den Mund aufzumachen. Lieber lassen sich die Vorstandsvorsitzenden anbeten. Das sind Verhaltensmuster, die aus dem Tierreich stammen.

Brauchen wir wieder stärkere Gewerkschaften als Kontrollorgan, um wenigstens in den Unternehmen die Verhältnisse zu bessern?
Um Gottes willen, nein. Ich habe immer gedacht, dass die Kirche von Betonköpfen regiert wird, aber wir sind ja nichts gegen Gewerkschaften. Sie entwickeln keine Wirtschaftsmodelle weiter, sondern beharren nur auf Althergebrachtem.

Woher rührt Ihr Groll auf die Deutschen, der sich auch in Ihrem neuen Buch (Abtprimas Notker Wolf: "Worauf warten wir? Ketzerische Gedanken zu Deutschland", Rowohlt 2006) findet?
Nennen Sie es nicht Groll. Es ist Verzweiflung. Ich mag mein Volk. Gerade im Ausland bin ich zum Deutschen geworden. Dennoch frage ich mich: Was ist eigentlich los mit uns, dass wir uns nicht einmal durch 4,5 Millionen Arbeitslose, ein minimales Wirtschaftswachstum, eine atemraubende Staatsverschuldung, morsche Sozialsysteme, eine offenkundige Bildungsmisere und viel zu wenig Nachwuchs veranlasst sehen, etwas anders zu machen als bisher?

Wie ist Ihre Antwort?
Wir unterliegen der Sehnsucht, dass der Staat alle Probleme für uns löst. Sie wurde schon in der Kaiserzeit erzeugt. Hier begann das Beamtentum, die Bürger zu bevormunden, woraus die Anspruchshaltung entsprang. Wir halten Gerechtigkeit und Gleichheit nicht mehr auseinander. Das Land befindet sich unter der Vormundschaft tugendbeflissener Politiker, die der Chimäre der sozialen Gerechtigkeit nachjagen. Diese Politiker verkaufen uns den Staat als Beglückungsanstalt, weil wir sie überfordern. Wir zwingen sie dazu, das Unmögliche zu versuchen.

Was muss geschehen?
Ich will drei Vorschläge machen. Erstens: Entlassen wir den Staat endlich aus der Verantwortung für unser Lebensglück. Die gehört in unsere eigenen Hände. Es reicht, wenn der Staat da einspringt, wo wirklich Not ist. Es gibt kein Menschenrecht auf ein bequemes Leben und vier Wochen Urlaub. Zweitens: Machen wir Schluss mit den zentralistischen Bestrebungen, allen per Gesetz zum Glück zu verhelfen. Die Pleite mit den Hartz-Gesetzen spricht Bände. Und drittens: Regierende müssen die moralische Kompetenz zeigen, die Grundzüge der humanen Gesellschaft zu wahren, die durch neue Technik und wirtschaftliches Kalkül bedroht ist. Hier geht es um Ewigkeitswerte.

Nun stehen ja bekennende Christen an der Spitze der großen Volksparteien, und auch der Bundespräsident stützt sein Amt auf die Bibel. Dürfen wir hoffen?
Wir werden sehen. Politiker müssen auf Ehrlichkeit, Menschlichkeit und Toleranz setzen, ich hoffe, ihr Menschenbild wird von ihrem Glauben geprägt. Ich fand es bedenklich, dass es unter Rot-Grün Minister gab, die den Eid nicht mehr vor Gott abgaben - obwohl ich deren persönliche Entscheidung respektiere. Ich habe mich gefragt: Vor wem weiß sich so jemand verantwortlich?

Vor seinem Gewissen?
Das fällt nicht vom Himmel. Gläubige Menschen haben stets im Hinterkopf: Ich kann mich und die Menschen anschwindeln, aber Gott nicht.

Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl, bekennender Katholik, setzte sich zum Schluss über die Verfassung hinweg.
Kohl litt unter Selbstverblendung. Er fiel dem konsumistischen Denken anheim und dachte, dem Volk das Maul mit Liebesperlen stopfen zu können. Auf dem Höhepunkt der Spendenaffäre habe ich hohe CDU-Politiker, die zu Exerzitien ins Kloster St. Ottilien kamen, offen gewarnt: Wenn Kohl nicht zurücktritt, führt er uns ins Verderben.

Sie teilen ja ordentlich aus. Fürchten Sie keinen Ärger?
Das ist mir egal. Ich habe keine Angst mehr. Ich will der Wahrheit eine Bresche schlagen, weil ich die Menschen mag. "Die Sünde hassen, die Sünder lieben" lautet ein schönes Wort Benedikts.

Der oberste Benediktiner muss nicht politisch korrekt handeln?
Niemand muss das, Ehrlichkeit ist viel wichtiger. Mich stört an der Political Correctness vor allem, dass sie alle unter Generalverdacht stellt, fremden- oder frauenfeindlich zu sein. Political Correctness ist eine große Vernebelungsaktion, ein Programm zur moralischen Versklavung.

Wie bitte?
Betrachten wir nur die deutsche Ausländerpolitik. Hier begehen wir den gleichen Fehler wie viele europäische Nationen in den letzten Jahrzehnten: auf Multikulti zu machen und so zu tun, als würden bei uns nicht ganz verschiedene Lebenswelten aufeinander prallen. Wir versuchen im Sinne der Political Correctness zu verschleiern, was uns unterscheidet, übergehen die Fremdheit des anderen mit schamhaftem Schweigen. Doch wer Unterschiede leugnet, macht sie dadurch erst zum Stein des Anstoßes. Ein Frieden, der erkauft wird, indem sich alle blind und taub stellen, ist ein fauler Frieden.
.


© Alessandro Cosmelli
Die Bibliothek der Benediktiner-Universität ist ein Treffpunkt der Nationen. Der Orden ist in allen Erdteilen präsent

Wie kann Integration funktionieren?
Während meiner Studienzeit haben auch wir Benediktiner Multikulti versucht. Wir hatten keine gemeinsame Sprache im Kloster Sant\ Anselmo. Deshalb saßen die Menschen aus aller Herren Länder in Grüppchen an Tischen, es gab keine Integration und jede Menge Arroganz. Wenn heute dagegen ein Koreaner im Speisesaal auf einen Afrikaner trifft, reden sie miteinander. Der Grund: Wir haben Italienisch als Verkehrssprache eingeführt. Jeder Mönch muss vor seinem Studium drei Monate Italienisch pauken.

Warum Italienisch und nicht Englisch?
Weil wir in Italien sind. Ich verstehe überhaupt nicht die ebenso heftige wie dumme Diskussion in Deutschland, ob Ausländer Deutsch können sollten. Selbstverständlich, die Sprache ist das wichtigste Integrationsglied.

Die Sprache allein wird uns kaum von Ausländerhass, Ehrenmorden oder der Brutalität an Schulen befreien.
Im Ernst, ich weiß nicht, wo das Problem liegt. Für alle Menschen, die in Deutschland leben, gilt nur eines: das Grundgesetz. Dort ist die Würde des Menschen festgeschrieben. Daran müssen sich alle halten. Wer sich nicht daran hält, muss bestraft werden, dafür brauchen wir kein Antidiskriminierungs- oder Gleichbehandlungsgesetz. Achtung und Respekt sind die wahren Werte im Umgang mit Menschen - gleichgültig welcher Herkunft oder sexuellen Orientierung.

Es gibt eine neue terroristische Bedrohung und eine wachsende Furcht vor dem radikalen Islam. In Europa und den USA suchen viele jetzt wieder Halt in der Bibel. Ist das eine Chance für das Christentum, sich neu zu positionieren?
Ich glaube, wir stehen an einem Wendepunkt. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass man religiös sozialisiert in den Glauben hineinwächst. Das Volkschristentum wandelt sich zu einer individuellen Religion. "Man" glaubt nicht mehr, sondern "Ich glaube". Ich stelle erstaunt fest, welchen Anklang der Papst in Deutschland findet. Gewiss, er spricht von hohem Ross herab, was viele stört, doch er bietet Orientierung. Und darauf haben die Menschen gewartet.

Der Islam findet in Europa immer mehr Anhänger. Fürchten Sie einen Krieg der Religionen?
Nein, eher die Kollision der Kulturen. Jede Religion trägt einen kriegerischen Kern in sich, weil sie die Wahrheit für sich beansprucht und in die Welt tragen will. Die katholische Kirche hat die Aufklärung und das Zweite Vatikanische Konzil gebraucht, um neben der eigenen Wahrheit die Religionsfreiheit anzuerkennen. Andere Religionen sind noch lange nicht so weit. Der Hinduismus galt lange Zeit als Friedensreligion - wie es in Indien zugeht, sehen wir heute. Der Buddhismus ist mit Gewalt in Japan eingeführt worden. Ganz zu schweigen von den Verbrechen im Namen des Islam.

Was macht den Islam so gefährlich?
Er ist vor allem politisch motiviert, die Anführer pfeifen auf die Rechte des Menschen als Geschöpf Gottes. Die Islamische Konferenz hat sich die weltweite Islamisierung zum Ziel gesetzt, auch die Europas, und ich kann durch meine Reisen bestätigen, dass sie gut vorankommt. In Neapel wird gerade die zweitgrößte Moschee Europas gebaut. Die größte steht in Rom. In Kroatien werden überall Moscheen errichtet. Ich möchte als Europäer nicht vom Islam überfahren werden. Diese Gefahr besteht so lange, wie wir den Fehler machen, unser aufgeklärtes Religionsverständnis auf den Islam zu übertragen.
.


© Alessandro Cosmelli
Mit dem Abendgebet, dem Komplet, beschließen die Mönche den Tag

Der neue Papst trägt den Namen Ihres Ordensgründers Benedikt. Zu Recht?
Ich hoffe, dass der Name Programm ist. Ich war ihm gegenüber immer skeptisch. Ich habe den Eindruck, dass er dem Menschen sehr misstraut, weil er ihn als potenziellen Sünder sieht, der sofort über die Schnur springt, wenn man ihm ein bisschen Freiheit lässt. Doch es gibt auch zwei Dinge, die mir an ihm sehr gut gefallen: Er ist hochintelligent und politisch herrlich unkorrekt. Er hat zum Beispiel dem Abendland die Diktatur des Relativismus vorgeworfen - und damit voll ins Schwarze getroffen.

Vom Vatikan aus schaut der Papst auch auf Sant\ Anselmo. Kann er Sie zurückpfeifen, wenn Sie sich mit Ihrer Meinung allzu weit aus dem Klosterfenster lehnen?
Wenn er das täte, würde ich ihm sagen: "Heiliger Vater, meinetwegen" - und ginge zurück in mein Kloster. Wir Benediktiner sind durchaus katholisch, haben uns aber von der Tradition her ein Stück Autonomie bewahrt.

Sie selbst treten bescheiden auf. Missfällt Ihnen der Personenkult der Massen um Papst Benedikt?
Jubeldemonstrationen, auch von Katholiken, sind mir grundsätzlich nicht geheuer, da man am Beginn jeder Demo sein Gehirn abgibt. Das erinnert mich zu sehr ans Dritte Reich.

Haben Sie es eigentlich je bereut, Mönch geworden zu sein?
Nein, denn ich liebe die Freiheit, und diese ist in den Klostermauern eingesperrt. Sie endet, sobald ich das Kloster verlasse. Ich weiß, dass ich hier ein privilegiertes Leben führe. Ich muss auch keine Karriere machen.

Haben Sie aber. Sie sind oberster Repräsentant sämtlicher Benediktiner der Welt.
Ich wollte den Job eigentlich nicht. Ich habe ihn bei der ersten Wahl 1996 abgelehnt. Im Jahr 2000 haben mich die Äbte dann massiv gedrängt, und ich erhielt im ersten Wahlgang einen so hohen Stimmenanteil, dass es kein Zurück mehr gab.

Sie sind 66 Jahre alt. Wissen Sie schon, was Sie als Rentner tun?
Benediktiner gehen nie in Rente. Doch ich würde mich freuen, wenn ich eines Tages im Gymnasium von St. Ottilien den Schülern Nachhilfe geben kann. Das ist in Wahrheit mein Traumjob.

#229   rrrrrrr27.08.2006 - 16:18
Mit einem neuen Masterstudiengang, der Führungskräfte zu stärker werteorientiertem Handeln anleiten soll, sorgt die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt für Aufsehen. Lassen sich wirtschaftliches Profitdenken und religiöse Werte wirklich vereinbaren? Ein Gespräch mit Religionspädagoge Prof. Dr. Uto Meier, der den neuen Studiengang leitet.

Prof. Dr. Meier, seit einiger Zeit sind Wertefragen und Kapitalismuskritik in aller Munde. Inwieweit hatten die aktuellen Debatten Einfluss auf die Gründung des neuen Studiengangs?
Die Gründung des Studiengangs rekurriert natürlich auf eine gesellschaftliche Mangelerscheinung, die seit längerer Zeit besteht. In den vergangenen Jahren sind immer wieder Führungspersönlichkeiten wegen ihrer zum Teil recht skrupellosen Profitorientierung aufgefallen und in Verruf geraten. Und das, obwohl selbst Ökonomen darauf hinweisen, dass rein wachstums- und profitorientiertes Denken wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.


Wie lautet das Alternativkonzept, das Sie in Ihrem Studiengang vermitteln?
Die Grundidee unseres Programms ist es, Effizienz und Humanität stärker miteinander zu verbinden und zu vermitteln, dass auch wirtschaftliches Handeln ethischer Rahmenbedingungen bedarf. So wie es ja auch schon Heinrich von Pierer und Karl Homann in ihrem Buch ???Zwischen Profit und Moral“ beschrieben haben. Als Katholische Universität mit ausgeprägten Stärken im Bereich Religion, aber auch auf dem Gebiet der Wirtschaft, sind wir natürlich prädestiniert für eine solche Aufgabe.
Was konkret verstehen Sie unter „werteorientiertem Management“ und welche Werte halten Sie für unabdingbar für eine erfolgreiche Unternehmenspolitik?
Der Begriff „Ethical Management“ meint, dass sich Unternehmen und Führungskräfte in ihrem gesamten ökonomischen Handeln – insbesondere jedoch sicherlich im Umgang mit dem Personal – ebenfalls an die humanen bzw. christlichen Grundwerte halten sollten, auf denen unsere Gesellschaft gründet, also Gerechtigkeit, Gesetzmäßigkeit, Barmherzigkeit, Maß.
Wir verdammen keineswegs wirtschaftliches Profitdenken und wollen auch keine Werteordnung gegen das Prinzip „Gewinn“ aufstellen, das wäre ökonomisch sinnlos. Es spricht aber viel dafür, dass ein fairer Umgang und eine gerechte Entlohnung, für Motivation, Identifikationspotenzial und Wohlgefühl sorgen und damit zu besserer Arbeit führen. Nachhaltige wirtschaftliche Effizienz ist meiner Ansicht nach nur möglich, wenn die Mitarbeiter mit Kraft und Engagement bei der Sache sind anstatt „innerlich zu kündigen“.


Wie sehen die Unternehmen das?
In der Wirtschaft besteht durchaus Interesse an vermehrt werteorientiertem Denken und Handeln – das bestätigt auch die große Nachfrage nach unserem Studiengang. Viele Firmen arbeiten auch bereits mit „codes of conduct“ (Verhaltensrichtlinien), in denen Werte stattfinden, und es gibt sehr wohl Führungskräfte, wie zum Beispiel Heinrich Deichmann, die erkannt haben, dass sie am Markt letztendlich nur eine Chance haben, wenn sie verantwortungsbewusst handeln. Das Unternehmen achtet deshalb bei der Vergabe von Produktionsaufträgen verschärft auf die Einhaltung von Sozialstandards und engagiert sich auch darüber hinaus für die Verbesserung der Lebensumstände in Entwicklungs- und Schwellenländern. Soziale Verantwortung wird hier sehr groß geschrieben.

#228   ffffffff08.08.2006 - 00:04
:THE NUMBER OF CATHOLIC NUNS AND PRIESTS IN THE

U.S. HAS DROPPED SIGNIFICANTLY OVER THE DECADES.

THERE ARE ROUGHLY 15,000 LESS PRIESTS COMPARED TO 40

YEARS AGO. FOR NUNS THERE WERE CLOSE TO 180 THOUSAND

RELIGIOUS SISTERS IN 1965. THAT NUMBER HAS PLUMMETED

37 PERCENT TO JUST UNDER 67 THOUSAND. NOW IN LOCK

PART LOUISIANA THERE IS ONE MONESTARY THAT IS GETTING

BY WITH JUST 2 NUNS BUT THEY ARE FAR FROM GIVING UP

OR CLOSING THEIR DOORS. IN FACT THE DOMINICAN



9


MONESTARY OF THE HEART OF JESUS OFFERED LPB AN

UNUSUAL INVITATION TO BRING THE CAMERA INTO THE

MONESTARY WHERE A 19 YEAR OLD WOMAN WOULD TAKE ONE OF

THE FIRST STEPS TO BECOMING A NUN. THIS CEREMONY IS

RARELY SEEN IN PUBLIC AND EVEN FAMILY MEMBERS ARE NOT

INVITED. WE ACCEPTED THE INVITATION. TONIGHT WE

AGAIN SHARE A RITUAL THAT GOES BACK CLOSE TO 2000

YEARS. IT IS CALLED THE INVESTITURE CEREMONY.

:MY NAME IS SISTER MARJORIE HELEN BECKS AND I AM 19

YEARS OLD.

:IT IS A PRIVATE CEREMONY IN THAT THE SENSE THAT

THIS PERSON IS GIVING THEIR PERSONAL LIFE TO THE LORD

AND DEDICATING THEMSELVES COMPLETELY AND STEPPING OUT

OF THEIR USUAL LIFE.

:THIS CEREMONY IS CALLED THE INVESTITURE CEREMONY.

IT IS WHEN A POSTULATE IS CLOTHED IN THE HABIT OF THE

ORDER.

:THEY\RE CALLED SISTER FROM THE TIME THEY ARE

POSTULATE BUT IT IS WHEN THEY RECEIVE THEIR NEW

RELIGIOUS NAME.

:MOST IMPORTANT THING IN RELIGIOUS LIFE IS THE

FINAL PROCESSION, WHEN YOU GIVE YOUR WHOLE LIFE TO

GOD. AT THIS POINT JUST BEING CLOTHED IN A NEW WAY

OF DRESS IS JUST A FIRST STEP BUT IT IS A BEAUTIFUL

STAGE. IT IS LIKE THE HONEYMOON WITH GOD KIND OF,



10


YOU KNOW, THAT YOU ARE JUST STARTING OFF.

:I FEEL LIKE GOD WANTED TO DO SOMETHING BIGGER THAN

MYSELF BUT AROUND AGE 15 I STARTED TO DISCERN

RELIGIOUS LIFE SERIOUSLY.

:I WANTED TO BECOME A NUN BECAUSE I WANT TO SERVE

GOD WITH MY ENTIRE BEING.

:REVEREND MOTHER AND -- WE HAVE OUR SISTER TODAY

WHO HAS BEEN WITH US FOR A YEAR WHO WILL BE BEGINNING

TODAY. WE HAVE SEVERAL OTHER GIRLS WHO ARE EITHER

ASPIRANTS OR CORRESPONDENTS WHICH IS THEY EITHER LIVE

IN TEMPORARILY ACCORDING TO THEIR SCHOOL OR WORK

SCHEDULES. IT IS A VERY STRICT BASIS BECAUSE WE ARE

CLOISTERED SO THERE IS A MAJOR APPLICATION EVEN TO DO

THAT. SO YOU CAN\T JUST COME KNOCK ON THE DOOR AND

ASK TO LIVE HERE FOR 3 MONTHS.

:WE KEEP TO THIS TRADITION OF WEARING THE DOMINICAN

HABIT WHICH IS THIS WHICH CONSISTS OF A TUNIC AND A

SCAPULA. WE WEAR A CAPE AND THE VEIL AND AT OUR SIDE

IS LIKE OUR SWORD. IT IS OUR PROTECTION KIND OF. IT

IS THE ROSARY.

O YOU WISH TO BE CLOTHED IN THE HABIT AND TO

ASSUME ALL IT IMPLIES REGARDING YOURSELF EARNESTLY

DURING COMING MONTHS TO LEARNING AND ACQUIRING ALL

THAT IS NECESSARY IN PREPARATION FOR A TOTAL

CONSEQUENCE CONSIDERATION TO CHRIST ACCORDING TO THE



11


CLOISTER OF DOMINICAN IDEAL.

:YES REVEREND MOTHER, BY THE GRACE OF GOD, THIS IS

MY MOST EARNEST DESIRE.

:WHO HAS BEGUN THIS GOOD WORK, IN THE DAY OF CHRIST

JESUS.

:IF YOU HAVE SEEN THE MOVIE OF ST. FRANCIS OF

ASSISI YOU WILL SEE ST. CLAIRE CUTTING HER HAIR. IT

IS A VERY DRAMATIC KIND OF THING. IT GOES BACK TO

MEDIEVAL TIMES BEFORE THAT.

:IT IS THE SACRIFICIAL OFFERING THAT YOU ARE GIVING

YOURSELF TO GOD AND TO NO ONE ELSE.

EARLY BE LOVED SISTERS, LORD JESUS CHRIST BRINGS

IN MARJORIE BETS WHO HAS RELINQUISHED THE GARMENTS OF

THIS WORLD FOR LOVE OF HIM AND THAT YOU MIGHT BE

DEFEND HER HEART FROM ALL WORLDLY ALLUREMENTS AND

DESIRES AS SHE IS CHANGED IN APPEARANCE. RECEIVE

DEAR SISTER THE ROSARY OF OUR BLESSED MOTHER, OUR

TREASURED HERITAGE WHICH HE GAVE TO OUR HOLY FATHER

ST. DOMINIC. DEAR SISTER, THIS HAS NOW BEGUN.

FORMERLY YOU WERE KNOWN AS MARJORIE HELEN BECKS.

FROM NOW ON YOU WILL BE CALLED SISTER MARY AGNES OF

THE ANNUNCIATION. MAY THE GOD OF PEACE HIMSELF MAKE

YOU PERFECT AND WHOLE KEEP YOU SAFE, SPIRIT SOUL AND

BODY.

:IT IS LIKE THIS DESIRE AND LONGING IN MY SOUL THAT



12


I HAVE BEEN WAITING FOR FOR A LONG TIME AND I

REMEMBER LOOKING BACK IN YEARS BEFORE THINKING WHEN?

YOU KNOW, GOD LET ME KNOW WHEN IT IS TIME. I WANT TO

DO YOUR WILL. SO TODAY WAS LIKE WOW. IT IS A

FEELING, LIKE AN AWE, AN AMAZEMENT, AND EMOTIONAL AND

HAPPY, LIKE, JUST FILLED WITH SO MUCH JOY. THERE ARE

STILL MORE STEPS IN THE PROCESS OF BECOMING A NUN.

BEFORE I WAS A POSTULATE. NOW I AM A NOVICE. LATER

I WILL BECOME A BLACK NOVICE BECAUSE THE VEIL\S

BLACK. IT CONTINUES ON. YOU START WITH TEMPORARY

VOWS. THEN YOU TAKE ALL THE VOWS FOR LIKE

COMPLETELY. THE REASON WHY, YOU KNOW, WE HAVE GONE

TO THIS UNPRECEDENTED MEASURE OF OPENING UP SUCH A

PRIVATE EVENT TO LET OTHER PEOPLE SEE IS JUST BECAUSE

OF THE TIMES THAT WE LIVE IN AND MAYBE NOT AS MANY

YOUNG PEOPLE HAVE ACCESS TO KNOWLEDGE THAT THIS EVEN

EXISTS ANYMORE. A LOT OF TIMES, SOMETHING VERY SMALL

MAKES A YOUNG GIRL THINK THAT, YOU KNOW, MAYBE, THAT

MIGHT BE WHERE GOD IS CALLING HER. VISUAL IS SO MUCH

A PART OF TODAY\S CULTURE, YOU KNOW. EVERYBODY HAS

TO SEE THINGS. THERE IS NOT REALLY TOO MUCH

TOLERANCE FOR SNAIL MAIL AND WAITING FOR THINGS.

THEY WANT TO SEE THINGS RIGHT AWAY. THAT\S WHY WE

DECIDED TO GO AHEAD AND DO THIS, YOU KNOW, ONE TIME

TO LET OTHER PEOPLE SEE AND, YOU KNOW, GIVE THEM A



13


CHANCE TO, YOU KNOW, THINK, MAYBE GOD IS CALLING ME

TO DO THAT TOO. AND IF HE IS, WE\RE HERE.

:THE LOCKPORT MONESTARY HAS NEVER BEEN LARGE. OVER

ITS 25 YEAR EXISTENCE IT PEAKED WITH A DOZEN NUNS.

SISTER MARY IMELDA TELLS ME THERE IS ROOM TO HOUSE 25

NUNS.

:SISTER MARY IMELDA IS ALSO USING 21ST CENTURY

TECHNOLOGY TO HELP OFFER INFORMATION ABOUT THE ORDER

AND HER MONESTARY. FORMER INFORMATION YOU CAN GO TO

WWW.XANGA.COM/LDOMINICAN. FOR MORE INFORMATION.

#227   rfffffffffff04.08.2006 - 15:38
http://www.kirche.at/stpoelten/ka_kmb/goodies/M%E4nnerbehelf1.doc.

#226   Anonym02.08.2006 - 16:24
http://amateurphilologist.blogspot.co m/
http://www.blogger.com/profile/6708825
http://www.xanga.com/home.aspx?user=emilyofclare
http://gregaria.blogspot.com/
http://fiatmihi.blogspot.com/
http://elizabethnotes.blogspot.com/
http://bethashby23.blogspot.com/
http://laughandgrowstrong.blogspot.co m/
http://spaces.msn.com/members/carolinedesbiens/

#225   Anonym02.08.2006 - 16:12
http://www.ancilladomini.blogspot.com/

http://exlaodicea.blogspot.com/

http://neo-cavalier.blogspot.com/

#224   Anonym01.08.2006 - 16:51
À L\ÉCOLE DU

SERVICE DU SEIGNEUR





Questionnaire pour la formation dans les noviciats de l\Ordre Cistercien





NOTE D\INTRODUCTION



Cet ouvrage, sous forme de questions-réponses, est le fruit de la mise en commun (de la collaboration) d\un groupe d\étudiants[1] de la 1ère Promotion (2001-2003) des Cours de Formation Monastique donnés au Collège Cistercien saint Bernard, à Rome. Pour la majeure partie d\entre eux, ils sont responsables de la formation dans leur monastère.

· Nous, moines et moniales, afin de mieux connaître notre Ordre et son identité, après mûres réflexions et échanges d\opinions, avons formulé le présent texte sous forme de questionnaire pour offrir une première initiation aux candidats qui frappent à la porte de nos monastères afin de partager notre vie. Notre intention est de leur ouvrir un chemin pour connaître l\identité monastique, et de leur offrir, un abrégé de l\important travail réalisé par nos prédécesseurs, de la clôture du Concile Vatican II, à la célébration du Chapitre Général spécial de 1968-1969, et de ceux qui ont suivi jusqu\à celui de l\an 2000 qui a coïncidé avec l\Année Sainte. Ce dernier fut le premier Chapitre Général qui réunit ensemble les abbés, abbesses et délégué(e)s, le sommet de la rénovation de notre Droit Constitutionnel, après 35 ans d\un intense et fidèle travail post-conciliaire.

· Nous devons l\inspiration de départ de notre projet à la Constitution Apostolique du défunt Pape Jean Paul II, Depositum Fidei, à l\occasion de la publication du Catéchisme de l\Eglise Catholique rédigé après le Concile œcuménique Vatican II. Le Saint Père y parle de ce Concile comme : point constant de référence de toute son action pastorale, dans l\effort conscient de traduire ses directives par une application concrète et fidèle, au niveau de chaque Eglise et de toute l\Eglise. Il faut sans cesse revenir à cette source[2]. Benoît XVI, à son tour, a repris cette idée dans son premier message au Collège cardinalice, le 20 avril de cette année, de la manière suivante : Le pape Jean-Paul II a très justement indiqué le Concile comme « boussole » permettant de s’orienter dans le vaste océan du troisième millénaire (cf. Lettre apost. Novo millennio ineunte, 57-58). Dans son testament spirituel il notait également : « Je suis convaincu qu’il sera encore donné aux nouvelles générations de puiser pendant longtemps aux richesses que ce Concile du XXe siècle nous a offertes » (17.III.2000)[3].

· Le nouveau Pape, dans ce moment important, a déclaré : Moi aussi, par conséquent, alors que je me prépare au service qui est propre au successeur de Pierre, je veux affirmer avec force ma ferme volonté de poursuivre l’engagement de mise en œuvre du Concile Vatican II, dans le sillage de mes prédécesseurs et en fidèle continuité avec la tradition bimillénaire de l’Eglise. On célébrera précisément cette année le 40e anniversaire de la conclusion de l’Assemblée conciliaire (8 décembre 1965). Au fil des années les documents conciliaires n’ont rien perdu de leur actualité ; leurs enseignements se révèlent même particulièrement pertinents en ce qui concerne les nouvelles exigences de l’Eglise et de la société mondialisée actuelle[4].

· En 1985, à l\occasion du 20ème anniversaire de la clôture du Concile Vatican II, le Pape a convoqué une assemblée extraordinaire d\Évêques pour approfondir les enseignements du Concile, y adhérer davantage et en promouvoir la connaissance et la mise en application. Dans ce Synode, les Évêques avaient émis le vœu que soit rédigé un catéchisme ou compendium de toute la doctrine catholique tant sur la foi que sur la morale, qui serait comme un texte de référence pour les catéchismes ou compendiums qui sont composés dans les divers pays[5], ainsi que l\avait souhaité le Pape Jean Paul II dans l\exhortation écrite pour présenter le Catéchisme de l\Eglise Catholique.

· Le Chapitre Général de l\Ordre Cistercien de l\an 2000, composé -comme nous l\avons dit- pour la première fois d\abbés, abbesses et délégué(e)s, trente cinq ans après la clôture du Concile, et environ trente ans après le Chapitre Général spécial de 1968-1969, a eu l\intention d\appliquer à l\Ordre les dispositions émanées des Décrets et Constitutions de Vatican II. Il a ainsi permis aux nouveaux capitulants, abbés, abbesses et délégué(e)s, dans cette Année Sainte, de relire et approfondir les documents reçus du Chapitre Général de 1968-1969, de les approuver de nouveau dans ce premier Chapitre Général unique et de promouvoir leur connaissance et mise en application.

· Le Triennat de Formation Monastique, initiative du Collège saint Bernard, de l\Ordre Cistercien, à Rome, est le fruit de cet important événement qui auto-affirme notre identité. Sa première tache est de répondre à la question du Seigneur aux apôtres : Et vous que dites-vous ? Pour vous qui suis-je[6] ? Si pour nous Il n\est pas le Fils de Dieu, comme Pierre l\a répondu, si pour nous Il n\est pas le chemin, la vérité et la vie, alors, à quoi servent les Cours qui commencent par l\explication des fondements évangéliques comme première source de notre vocation, ou de la doctrine du Magistère de l\Eglise, comme sa seconde source ? Et si ces Cours ne sont pas pour répondre à l\interrogation du Seigneur : quel est le but de ce questionnaire d\initiation qui puise des réponses dans le monachisme pré-bénédictin, la Règle de saint Benoît et les traditions cisterciennes ?

· Ce modeste manuel veut être aussi un signe de reconnaissance envers ceux qui sont réellement nos pères et mères concrets dans le monachisme, et il désire manifester que les efforts de la génération précédente n\ont pas été vains, parce que le Patrimoine Spirituel, qu\ils nous ont légué, comme un précis fiable et autorisé, est selon les mots déjà cités de Jean Paul II : une « boussole » permettant de s’orienter dans le vaste océan du troisième millénaire.

· Nous avons la joie de l\achever en la Solennité de notre Père saint Benoît, Patron de l\Europe.

#223   Anonym01.08.2006 - 16:42
137.- Comment sont gouvernées les Congrégations ?

Le Chapitre de la Congrégation est l\autorité suprême dans la Congrégation […] y prennent part avec voix délibérative, en plus des Supérieurs majeurs, des Délégués élus pour cette fonction par tous les membres de la Congrégation, selon les Constitutions de la Congrégation.

L\Abbé Président gouverne la Congrégation dans l\esprit du Chapitre de la Congrégation, et il est signe de l\union fraternelle par laquelle les monastères sont liés entre eux[185].

138.- Qu\est-ce que la Visite Régulière ?

C\est une visite canonique qui a pour but de stimuler la ferveur et de pratiquer, en cas de besoin et dans la charité, la correction fraternelle.

Pour atteindre ce but, la visite régulière doit être faite de telle façon qu\aucune atteinte ne soit portée ni à l\autonomie légitime du monastère et à ses fins propres légitimement approuvées, ni à l\autorité de l\Abbé[186].

139.- Pouvons-nous rencontrer des précédents à la visite régulière dans notre tradition monastique ?

Oui, car la visite régulière, effectuée annuellement, était le pivot de la structure juridique de l\Ordre ; très estimée de tous, même en dehors de l\Ordre. La Charte de Charité prescrivit la visite annuelle qui devait être accomplie, selon la loi de la filiation, par l\Abbé du monastère fondateur ou par son délégué. Elle contribua certainement en grande partie à fortifier et développer la vie dans les monastères.

Le but des visites reste donc identique à celui d\autrefois, même si certaines manières d\accomplir la visite doivent être adaptées aux conditions nou­velles[187].

140.- Quelle importance ont les Congrégations dans la structure de l\Ordre ?

Les Congrégations ont une importance vitale dans notre Ordre : car d\une part, chacun des monastères est trop petit et trop faible pour vivre et travailler dans une pleine et absolue indépendance et autosuffisance (autarcie) ; d\autre part, l\Ordre même comprend une telle diversité et disparité d\observances, de formes de vie et de tâches, qu\il ne peut généralement être gouverné par des normes et des méthodes uniformes. Ainsi, la Congréga­tion est et doit être cette unité vivante et concrète dans l\action, qui assem­ble les forces de plusieurs maisons ayant le même idéal et des tâches sem­blables. Il s\ensuit que la nécessité et l\utilité des Congrégations dans la structure de notre Ordre sont évidentes. [188].

141.- Parlez de l\union des Congrégations, de l\unité et de la diversité dans le gouvernement de l\Ordre.

Nos Congrégations, par suite de la diversité de l\évolution historique et de la variété des conditions culturelles et sociales, présentent des différences considérables aussi bien dans les formes et les traditions monastiques que dans la réalisation des activités. Cependant ces différences ne détruisent pas l\unité supérieure de l\Ordre. […] Aussi est-il d\une grande impor­tance que ce pluralisme soit reconnu dans sa signification positive sociale et spirituelle, et que ces forces, diverses mais se complétant mutuellement, s\unissent pour une coopération pratique et efficace. [189].

142.- Quel est le but de l\union des Congrégations et des monastères ?

Le but de cette union de Congrégations et de monastères est :

a) de trouver inspiration et encouragement mutuels et de procurer le secours de la charité pour mener la vie monastique selon la Règle de saint Benoît et les traditions cisterciennes, et l\adapter continuellement aux conditions de vie ;

b) d\être représentés en commun et plus efficacement auprès du Saint Siège, des autorités ecclésiastiques ou civiles, et des autres Ordres[190].

143.- Qu\est-ce que le Chapitre Général et quelle est sa fonction ?

Le Chapitre Général de l\Ordre est l\organe central de délibération fraternelle, de législation et d\activité judiciaire, étant sauve l\autonomie légitime qui, selon le droit universel et particulier, revient à chaque Congrégation et à chaque monastère.

La fonction du Chapitre Général est de promouvoir l\effort vers la réalisa­tion de l\idéal commun de l\Ordre :

a) de déclarer et d\expliquer les valeurs fondamentales qui consti­tuent notre vocation commune (chrétienne, religieuse, monastique, cister­cienne), même si ces valeurs ne peuvent être réalisées concrètement par tous de la même manière ;

b) de promouvoir efficacement la communication entre les Congré­gations, l\aide mutuelle et la coopération dans les tâches communes [191].

144.- Qu\est-ce que le Synode de l\Ordre ?

Le Synode de l\Ordre est un collège convoqué dans le but de délibérer en commun sur les affaires qui concernent l\Ordre tout entier et de les propo­ser à la décision du Chapitre Général, ou bien, si certaines affaires sont ur­gentes, d\en juger par avance en attendant la décision du prochain Chapitre Général, conformément aux Constitutions de l\Ordre. Il appartient, de plus, au Synode de l\Ordre de hâter, autant que ce sera nécessaire, l\exécution de ce qui a été prescrit par le Saint Siège ou par le Chapitre Général de l\Or­dre[192].

145.- Quand a été créé le Synode et quelle institution a-t-il substitué ?

Le Synode a été créé en 1969, par le Chapitre Général Spécial, en substitution du Définitoire institué par Clément IV avec la Bulle Parvus Fons le 9 juin 1265. Il était constitué de 25 abbés. Le Définitoire avait assumé une importance décisive et l\accroissement de son autorité avait progressivement détruit le prestige du Chapitre Général[193].

146.- Tracez le portrait de l\Abbé Général selon la Déclaration.

Nous pouvons dire que les principaux traits de l\Abbé Général sont d\être le promoteur et lien de l\union fraternelle dans l\Ordre… et coordinateur des projets et plans communs qui dépassent les possibilités des communautés ou Congrégations prises individuellement, et qui cependant sont profitables à tous ou à beaucoup… il est père, bien plus, frère parmi les frères, dans l\esprit du Christ, plus soucieux de servir que de dominer[194].

147.- Que dit la Déclaration à propos de la collaboration avec les autres Ordres et Congrégations ?

A l\évidence, notre Ordre a de nombreux points communs avec les autres Ordres monastiques … C\est pourquoi la collaboration avec les autres Ordres sont d\une grande importance dans ce qui est commun à tous les moines. […]. Il convient que nous priions les uns pour les autres, que nous nous rendions avec empressement le secours de la charité, que nous communi­quions aux autres, de la meilleure manière possible, les nouvelles de l\Or­dre, de la Congrégation ou des monastères [195].

· 148.- Quel document a été donné au Chapitre Général de l\an 2000 pour traiter des relations avec ce qu\on appelle la Famille Cistercienne ?

· Le Message sur la Communion dans la Famille Cistercienne, basé sur le principe professant la vérité dans la charité[196] donne les orientations pour les relations de l\O. Cist avec les autres communautés, même en dehors de l\Eglise Catholique, comme c\est le cas de la confession d\Augsbourg et, principalement, avec celles de l\OCSO. De plus, le Chapitre Général rappelle vivement l\exemple des Cis­terciens des premiers temps. Car, dès le début, les relations des Cisterciens entre eux se sont distinguées par la charité dans le Christ et par l\amitié. Les relations avec ceux qui s\efforcent de promouvoir le patrimoine cistercien tant spirituel que culturel, peuvent se faire par des contacts mutuels, des formes variées de dialogue et d\information comme aussi par des expressions amicales de sympathie, d\aide et de solidarité[197].

149. Quelle est notre relation avec l\Église Universelle ?

Même si notre Ordre, ses Congrégations et nos monastères avec leurs membres, tant moines que moniales, ont été exemptés – bien qu\à des degrés dif­fé­rents –de la juridiction des Ordinaires du lieu par les Pontifes Ro­mains,… cependant cette exemption n\empêche pas que nos mo­nastères soient soumis en certains points à la juridiction des Évêques, selon les prescriptions du droit universel ou particulier, ni que nos monastères collaborent étroitement, selon leur vocation propre, avec l\Église locale.

Nous voulons honorer toujours avec soumission et révérence le Souverain Pontife et les Évêques comme successeurs des Apôtres, et les aider en vertu de notre vocation, autant que nous le pouvons et selon notre devoir… Ainsi travaillons-nous en faveur de cette communion ecclésiale qui doit nous tenir tellement à cœur, et culmine dans la célébration de l\Eucharistie où nous offrons quotidiennement nos prières pour les Autorités Ecclésiastiques et tout le Peuple de Dieu[198].

150.- La rénovation s\est-elle achevée avec le Chapitre Général de l\année 1968 ?

Comme l\Église en pèlerinage est appelée par le Christ à une réforme continue, dont elle a toujours besoin comme institution humaine et terrestre, ainsi et plus encore notre Ordre, chaque Congrégation et monastère, et tous leurs membres y sont appelés.

Cependant la nécessité de cette rénovation continue est plus encore la conséquence du fait que nous n\arrivons jamais à réaliser parfai­tement notre idéal, de sorte que nous avons toujours besoin de cette conversion continue et sincère par laquelle nous – comme individus et comme communauté – sommes transformés à l\image du Christ, le Fils de Dieu.[199].

151.- Étant donné le manque de vocations qui s\est généralisé dans de nombreuses parties du monde, spécialement en Europe, avec la menace d\extinction de quelques communautés, est-ce que l\Ordre a fait quelque chose pour affronter cette situation ?

Le Chapitre Général de l\an 2000 a été le sommet de l\énorme travail de l\Ordre pour mettre en application les directives du Concile Vatican II sur la rénovation de la vie consacrée. Cette tache, commencée au Chapitre Général Spécial de l\année 1968-69, fut précédée de divers travaux de préparation réalisés dans chaque Communauté. Dans le Chapitre de l\an 2000, les documents qui expriment l\identité monastique de l\Ordre ont été révisés et nouvellement approuvés. Ils ont acquis une plus grande valeur en étant ratifiés par les abbés, abbesses et délégué(e)s dans ce premier Chapitre unique.

Cette clarification de l\identité doctrinale et juridique a ouvert la piste pour l\initiative des Cours de Formation Monastique. Ils s\adressent spécialement aux nouvelles générations de moines et moniales, préparent ceux qui sont formateurs dans les Communautés et assurent la continuité de la présence des monastères cisterciens dans l\Eglise et la société.

Comme conclusion de cette activité, le Chapitre Général de l\an 2000 a donné le Message sur la Promotion des Vocations dans l\Ordre.



NOTE DE CONCLUSION



Compte tenu de tout ce qui a été dit jusqu\ici, après la célébration de l\Année Sainte de l\an 2000 et du Jubilé qui nous a fait entrer dans le Troisième Millénaire, ayant devant nous le prochain Chapitre Général de 2005, qui traitera de la Pastorale des Vocations dans l\Ordre, que pouvons-nous dire de notre attitude dans ce début du XXIème siècle quant à la valeur de la vie monastique ?

Pour donner une réponse à cette interrogation nous recourrons au numéro 9 du Décret Perfectae Caritatis, du Concile Vatican II, où il est dit : Que l\on observe fidèlement et que l\on fasse toujours mieux ressortir dans son véritable esprit, tant en Orient qu\en Occident, la vénérable institution monastique qui, tout au long des siècles, a si bien mérité de l\Eglise et de la société. Ce document a été fondamental pour donner un élan à la rénovation de la vie religieuse dont nous avons tant parlé.

Le saint Père Jean Paul II, dans l\exhortation apostolique Novo Millenio Ineunte, clôturant l\Année Sainte, a voulu donner par l\expression Duc in altum une impulsion à la nouvelle évangélisation. Les moines y ont pris part au long de l\histoire, et nous continuons à être sollicités. C\est pourquoi ce ne fut pas sans raison que Paul VI proclama saint Benoît Patron de l\Europe[200] et ce n\est pas un hasard si le nouveau Pontife Romain a pris, pour la mission qui lui a été confiée, le nom de Benoît XVI. Le choix de ce nom n\est pas dû à son lieu de naissance dans une région marquée par la présence de monastères bénédictins -ce qui n\est pas exclu- mais à la connaissance du christocentrisme de la Règle, qui le stimule à conduire les hommes au Christ dans cette époque de relativisme et de globalisation.

Nous qui suivons la Règle de saint Benoît, qui recommande de ne rien préférer à l\amour du Christ[201], avons reçu avec joie cette élection. Elle nous incite à approfondir davantage la Règle selon laquelle nous avons émis notre profession et à être attentifs, selon notre charisme propre, à suivre le Magistère, aujourd\hui du Pape Benoît XVI. C\est ce que nous prescrit le Code de Droit Canonique en parlant des membres des instituts de vie consacrée : Chacun de leur membre est tenu d\obéir au Pontife Suprême comme à son Supérieur le plus élevé, même en raison du lien sacré d\obéissance (CIC 590,§2). Ce texte est repris dans les Constitutions de nos monastères. La Déclaration elle même, dans les n°4 à 10 traite du Magistère comme de la source première de notre vie puisée dans l\Évangile.

Le nouveau Pape a invité les enfants qui ont fait leur première communion au cours de l\année à une rencontre de catéchèse[202]. Les novices sont aussi des commençants et nous voulons leur proposer cet ouvrage comme un guide d\initiation. L\expérience nous montrera comment enrichir ce travail :



AFIN QU\EN TOUTES CHOSES

DIEU SOIT GLORIFIÉ !




SOURCES





COURS DE FORMATION MONASTIQUE (CFM), Collège saint Bernard, Ordre Cistercien à Rome [203].

Pour le programme des trois premières années : 2001-2003, consulter le CD publié en 2004.





BIBLIOGRAPHIE



– P. A. ALTERMATT, O. Cist. - Patrologie cistercienne. Rituel Cistercien : Réflexions pour une digne célébration de l\Eucharistie et de la Liturgie des Heures.

– P. M. AUGÉ, c.m.f., de Saint-Anselme. - Spiritualité du Monachisme antique.

–P. E. BARGELLINI, OSB CAM, de Saint-Anselme : Le renouveau monastique après le Concile Vatican II.

– Sr. A. BÖCKMANN, OSB, de Saint-Anselme. - Introduction générale à la RB. – RB CH.58.

– P. A. CENCINI, fdcc, de l\Université Salésienne. -Psychologie : La formation initiale. - Comment rendre permanente sa propre formation

– Dom M. ESTEVA, Abbé Général de l\O. Cist. - Règle de saint Benoît. Principaux thèmes du Prologue de la RB, à partir des cours de P. WATHEN.

– J. ESTRUCH, de l\Université autonome de Barcelone. - Sociologie : La constitution du groupe.

– P. P. GIONTA, OSB, de Saint-Anselme. - Qui est le moine ? Un débat dans l\histoire récente.

– P. A. HOMBERGEN, OCSO., de Saint-Anselme. - Auteurs latins pré-bénédictins.

– Prof. MOSCATELLI, de Saint-Anselme. - Règle de saint Benoît. Introduction Générale.

– P. M. NIN, OSB, Recteur du Collège Grec. - Patrologie : Jean Climaque, la "Scala Para­disi" : introduction à l\auteur et au texte, fragments choisis.

– P. S. PACIOLLA, O. Cist. -Droit des Religieux et Droit Monastique I. -Droit monastique et cistercien II.

– Prof. P. SAVARESE, de l\Université Grégorienne. - Règle, institution, autorité

– P. M. SHERIDAN OSB, de Saint-Anselme. - Les sources de la spiritualité monastique : la tradition alexandrine.

– P. A. SIMON, OSB, de Saint-Anselme. -Théologie monastique médiévale.

– P. Meinrad TOMANN, Procureur Général de l\O. Cist. - Divers thèmes de la RB à partir des cours de P. WATHEN

– Mgr C. VALENZIANO, de Saint-Anselme. - Spiritualité de la Liturgie. - Gaudium et Spes et Sacrosanctum Con­cilium.

– P. H. VANNI, sj de l’Université Grégorienne, Rome. -Fondements bibliques de la vie religieuse. Exégèse des textes fondamentaux. - Exégèse du N.T : Saint Paul, protagoniste et inspirateur de la vie religieuse – l\Apocalypse, guide de spiritualité

– P. G. VITI, O. Cist. - Architecture Cistercienne : Histoire, Spiritualité, Symbolisme, et Analyse historique, juridique et spirituelle de l\habit cistercien.

– Dom P. ZAKAR, Abbé Général émérite de l\O. Cist. - Les origines de Cîteaux. Histoire de l’Ordre jusqu’à la Révolution française. - -Histoire de l\Ordre Cistercien après la Révolution Française - Le Chapitre Général spécial 1968-69. –

– P. K. WALLNER, O. Cist. Doyen de la Hochschule de Heiligenkreuz. - La vie religieuse selon Hans Urs von Balthasar.




· TABLE DES MATIÈRES

· 1.- Quel type de monastère offre saint Benoît au jeune qui frappe à la porte ?

· 2.- Que demande saint Benoît à ceux qui désirent entrer au monastère ?

· 3.- Quelle importance saint Benoît donne-t-il au thème de l\écoute dans la Sainte Règle ?

4.- Qu\est-ce qui est indispensable pour favoriser l\écoute de Dieu ?

· 5.- Comment le moine cherche-t-il Dieu ?

· 6.- Qui prend l\initiative dans cette recherche ?

7.- Indiquez des citations qui reflètent ce sens de la recherche :

8.- Quel est le Royaume de Dieu que RB. 2,35 nous recommande de chercher ?

9.- La recherche de Dieu, vécue par les moines depuis les commencements du monachisme, peut-elle nous con­duire à parler de l\existence d\une théologie monastique ?

10.- Quelle est la caractéristique principale de cette théologie monastique ?

11.- Quel est au XXème siècle le Document d\importance majeure qui ouvre la voie au renouveau de la vie monastique ?

12.- Comment est composé ce Décret Perfectae Caritatis ?

13.- Pouvez-vous indiquer où Perfectae Caritatis parle plus particulièrement de la vie monastique ?

· 14.- Dans la ligne de Perfectae Caritatis, quel texte présente aujourd\hui notre Ordre pour nous donner une réponse à cette "recherche", en suivant la ligne de la RB. ?

15.- Pouvez-vous dire, à partir la Déclaration, si la recherche de Dieu est le premier but de la vie monastique ?

16.- Selon la RB, quelle doit être la priorité du moine ?

· 17.- Qui est le Christ pour le moine ?

· 18.- En nous basant sur la question précédente, en quoi doit consister la vie du moine ?

· 19. Concrètement, en quoi consiste pour nous partager la croix du Christ ?

20.- Quelle place occupe la lectio divina dans la vie du moine selon la RB et les Pères de notre Ordre, et quelle importance a-t-elle de nos jours ?

21.- Quels sont, pour saint Benoît, les principaux textes sur lesquels se base la lecture du moine ?

22.- Pouvons-nous trouver dans l\Ancien et le Nouveau Testaments les racines de la vie consacrée ?

23.- Pouvons-nous dire que le moine utilise une technique particulière de prière ?

24.- Pourquoi le moine s\adonne-t-il fréquemment à la prière ?

25.- Pouvons-nous dire que le moine vit une spiritualité liturgique ?

26.- Quel est le document du Concile Vatican II qui traite de la rénovation liturgique ?

· 27.- Comment ce document définit-il la liturgie ?

· 28.- Quel est l\itinéraire de prière de l\Eglise ?

· 29.- Étant donné que le monastère est une école, que doit-on y promouvoir ?

· 30.- Où saint Benoît indique-t-il l\importance de l\étude et de la formation pour que cette recherche porte du fruit dans notre vie ?

· 31.- Croyez-vous que les premiers cisterciens donnaient de l\importance à l\étude ? Indiquez un exemple concret.

32.- Énumérez quelques auteurs spirituels cisterciens les plus marquants des débuts de notre histoire.

33.- Pourriez- vous citer les œuvres les plus importantes de chacun d\entre eux ?

34.- Indiquez les traits les plus marquants de saint Bernard dans ses écrits.

· 35.-Quel document de l\Eglise a demandé à chaque Ordre d\établir un programme propre pour la Formation ?

· 36.- Quel document a été récemment approuvé par notre Ordre sur le thème de la Formation ?

· 37 En quels termes exprime-t-il la nécessité de la formation pour l\avenir de l\Ordre et de chaque communauté en particulier ?

· 38.- Qui est le premier responsable de la formation ?

· 39.- Pouvons-nous dire que la formation monastique est une tâche de toute la vie ?

· 40.- Quel critère doit suivre une bonne formation ?

41 - Comment le moine doit il comprendre l\idée de "perfection" afin que son chemin de formation se déroule d\une manière judicieuse ?

42.- Arriverons-nous à atteindre la "perfection" sur cette terre ?

43.- Quelle citation ouvre le chapitre 48 de la RB et d\où est-elle tirée ?

44.- Que dit la Déclaration sur le travail ?

45.- De quel genre de travail s\agit-il ?

46.- A quoi s\engage le moine qui émet sa profession monastique selon la RB ?

47.-Envers qui s\exerce l\obéissance selon le texte de la RB ?

48.- Quels sont les traits caractéristiques que présente le vœu d\obéissance selon la RB ?

49.-Croyez-vous que l\obéissance est un chemin facile pour saint Benoît ?

50.- Comment, à notre époque, la Déclaration présente-t-elle le vœu d\obéissance ?

51 A travers qui trouvons-nous la volonté de Dieu ?

52.- Quelles exigences représente l\obéissance à l\époque actuelle ?

53.- Sur quoi est fondé l\exercice de l\autorité et celui de l\obéissance ?

54.- A quoi nous engage le vœu de stabilité ?

55.- La vie cistercienne se vit-elle dans une communauté stable ?

· 56.- Comment devons-nous vivre la fraternité?

· 57.- Quelle doit être le souci commun des frères en ce qui touche à la vie fraternelle ?

· 58.- De quels moyens disposons-nous pour faire croître la vie communautaire ?

59.- Est-ce que la vie fraternelle doit être fondée sur le modèle de la "famille" ?

60.- En quoi consiste la conversatio et quels vœux renferme-t-elle ?.

· 61.- Pourquoi pratiquons-nous la pauvreté?

· 62.- De quelle manière devons-nous disposer des biens ?

· 63.- En quoi consiste le vœu de chasteté ?

· 64.- Quelle influence a le vœu de chasteté dans la vie commune ?

65.- Quelle réponse donnons-nous à l\Eglise par notre profession, comme l\indique la Déclaration ?

66.- Comment consacrons-nous notre vie à Dieu et au service de l\Eglise ?

· 67.- Quel est le canon du Codex Iuris Canonici (Code de Droit Canonique) qui définit la vie consacrée par la profession des conseils évangéliques ?

· 68.- Selon le Code de Droit Canonique, quelle est la compétence de l\Eglise en ce qui concerne la vie consacrée ?

· 69.- Qui a développé, d\une manière spéciale, la théologie des vœux au XXème siècle ?

· 70.- Quelle réponse les conseils évangéliques donnent-ils aux défis que nous fixe le monde actuel ?

· 71.- Pouvons-nous parler des conseils évangéliques comme chemin de réalisation de la personne ?

72.- Comment les désirs d\authenticité, le culte de la simplicité et de la sincérité du monde actuel, peuvent-ils se concilier avec la Règle de saint Benoît et la tradition monastique ?

73.- Pouvez-vous illustrer la question précédente avec des références de la Règle de saint Benoît et des textes cisterciens ?

74.- Comment nos premiers Pères ont-ils vécu cet idéal ?

75.- Pouvez-vous indiquer les principales dépendances des édifices monastiques pour la vie cistercienne ?

76.- Citez quelques monastères de notre Ordre qui con­servent encore actuellement l\architecture typiquement cistercienne.

77.- Localisez sur ces plans cisterciens les dépendances que nous avons citées plus haut.

78.- Quelle est la symbolique du cloître cistercien ?

79.- Énumérez les principales œuvres qui appartiennent à notre Patrimoine cistercien "primitif".

80.- En ce début du XXIème siècle, dans quel texte de notre Patrimoine cistercien pouvons-nous trouver la définition de notre Ordre ?

81.- Comment se définit notre Ordre dans ce texte ?

82.- Est-ce que la Déclaration du Chapitre Général sur les principaux éléments de la Vie Cistercienne aujourd\hui fait partie du Droit Cistercien actuel ?

83.- Quel est le Chapitre Général qui a rédigé la Déclaration et quelle place occupe-t-il dans la chronologie des Chapitres Généraux après la Révolution Française, ?

84.- Pourquoi la Déclaration a-t-elle été écrite ?

85.- Quel est l\événement de la vie de l\Église qui l\a précédée ?

86.- Pourquoi la Déclaration a-t-elle ce titre, et quelle importance a-t-elle eu, et a-t-elle encore aujourd\hui, pour la vie des communautés de l\Ordre Cistercien ?

87.- Quel autre texte d\importance capitale pour le Patrimoine spirituel de l\Ordre vous rappelle les paroles par lesquelles commence l\article premier de la Déclaration ?

88.- Selon ce qui est écrit dans la Déclaration, peut-on dire quelles sont les sources de la vie cistercienne ?

89.- Pour quels motifs les rédacteurs de la Déclaration ont ils présenté les sources de notre vie dans cet ordre ?

90.- Quels critères ont adopté les capitulants qui ont rédigé la Déclaration ?

91.- Quel sens a l\expression continuation vivante de la tradition cistercienne ?

92.- Lorsque nous entrons au noviciat, interrogés sur ce que nous demandons, nous répondons : la miséricorde de Dieu et celle de l\Ordre. Pouvez-vous situer géographiquement l\Ordre Cistercien et dire quelle est sa réalité sociale actuelle ?

93.- Dans cette variété de monastères, quelles sont les valeurs qui proviennent de la tradition commune et réclament de nous un constant effort de rénovation ?

94.- Et sa réalité historique ?

95.- Pourquoi est-il important d\étudier notre histoire ?

96.- Pouvez-vous donner un exemple de communauté ayant pu créer un précédent au monachisme chrétien ?

97.- Comment se concevait le monachisme chrétien ancien ?

98.- Quel genre de monachisme existait-il avant la Règle de saint Benoît ?

99 - Dans quel chapitre de la RB trouve-t-on des références à la vie des Pères du désert ?

100.- Pouvons-nous dire que l\expérience des pères du désert (IIIème - Vème siècles) continue de nos jours à être importante pour la spiritualité de la vie consacrée ?
101.- Quelles sont les dimensions du désert qui nous aident à mieux comprendre cette expérience ?
102.- Quels charismes caractérisent les pères du désert et quelles obligations avaient leurs disciples envers ces maîtres spirituels ?

103.- Citez quelques-uns des pères et mères les plus connus qui ont inspiré le monachisme du désert.

104.- Est-ce que les modèles de la "famille" ou du "désert" sont valides pour organiser la vie monastique ?

105.- Où pouvons-nous trouver un complément à la RB quant à l\organisation du monastère et à la spiritualité ?

106.- Peut-on parler de l\Ordre Cistercien comme d\une partie vivante de l\église et du monde d\aujourd\hui ?

107.- Quelles étaient les principales préoccupations de la vie religieuse au moment de rédiger la Déclaration et comment ont procédé les capitulants ?

108.- Pourquoi parler de renouveau théologique ?

109.- Pourquoi les capitulants parlent-ils de la dignité de la personne humaine ?

110.- Que veut dire sens communautaire ?

111.- Pourquoi vous semble-t-il important de parler d\une estime nouvelle de la valeur des choses créées, du travail et du progrès humain ?

112.- Dans quel document le Concile Vatican II a-t-il parlé de ces thèmes ?

113.- Est-ce d\actualité pour nos monastères de parler d\œcuménisme et de travail missionnaire ?

114.- Selon la Déclaration, quelles sont les caractéristiques et les fins de la vie cistercienne aujourd\hui ?

115.- Quelle est la Constitution juridique de l\Ordre et comment est-il gouverné?

116.- Quel est le rôle des moniales dans l\Ordre ?

117.- Comment la Déclaration formule-t-elle les aspects fondamentaux de la structure juridique de l\Ordre ?

118.- En quel sens la communauté monastique est-elle une société de volontaires ?

119.- Quel genre d\organisation exige la vie des monastères ?

120.- Quels sont les principes chrétiens de législation et de gouvernement appliqués à notre vie ?

121.- Quels sont les critères vitaux dont doit tenir compte la législation monastique, selon la Déclaration ?

122.- Comment les communautés prennent-elles part à l\élaboration des lois ?

123.- Comment s\exerce l\autorité personnelle selon la Déclaration ?

124.- Que suppose ce fondement de l\autorité personnelle ?

125.- Comment expliquer le gouvernement des monastères selon la Déclaration ?

126.- Comment la Règle de saint Benoît explique-t-elle la fonction abbatiale ?

127.- Comment la fonction abbatiale est-elle traduite dans la Déclaration ?

128 - La RB définit la charge de l\Abbé comme un service. Croyez-vous que l\attitude de service est quelque chose d\important pour saint Benoît ?

129.- Citez les passages de la RB où il est question du service du moine.

130 - Est-ce que les doyens de la RB figurent dans la Déclaration ?

131. Comparez le chapitre 3 de la RB, avec le numéro 102 de la Déclaration et décrivez leurs ressemblances et leurs différences.

132.- Peut-on décrire la raison et la finalité des Congrégations Cisterciennes, et comment apparaissent-elles dans la structure de l\Ordre ?

133.- Quand et pourquoi sont nées les Congrégations ?

134.- Pouvez-vous citer les Congrégations et donner quelques jalons de leur histoire ?

135.- Comment s\appliquent les principes de subsidiarité et de pluralisme légitime dans la Congrégation ?

136.- Montrez sur les 2 cartes géographiques de l\Ordre en Europe et dans le monde où se trouve chaque Congrégation.

137.- Comment sont gouvernées les Congrégations ?

138.- Qu\est-ce que la Visite Régulière ?

139.- Pouvons-nous rencontrer des précédents à la visite régulière dans notre tradition monastique ?

140.- Quelle importance ont les Congrégations dans la structure de l\Ordre ?

141.- Parlez de l\union des Congrégations, de l\unité et de la diversité dans le gouvernement de l\Ordre.

142.- Quel est le but de l\union des Congrégations et des monastères ?

143.- Qu\est-ce que le Chapitre Général et quelle est sa fonction ?

144.- Qu\est-ce que le Synode de l\Ordre ?

145.- Quand a été créé le Synode et quelle institution a-t-il substitué ?

146.- Tracez le portrait de l\Abbé Général selon la Déclaration.

147.- Que dit la Déclaration à propos de la collaboration avec les autres Ordres et Congrégations ?

· 148.- Quel document a été donné au Chapitre Général de l\an 2000 pour traiter des relations avec ce qu\on appelle la Famille Cistercienne ?

149. Quelle est notre relation avec l\Église Universelle ?

150.- La rénovation s\est-elle achevée avec le Chapitre Général de l\année 1968 ?

151.- Étant donné le manque de vocations qui s\est généralisé dans de nombreuses parties du monde, spécialement en Europe, avec la menace d\extinction de quelques communautés, est-ce que l\Ordre a fait quelque chose pour affronter cette situation ?


#222   Anonym01.08.2006 - 16:41
46.- A quoi s\engage le moine qui émet sa profession monastique selon la RB ?

Le moine qui émet sa profession selon la RB et les Constitutions de son monastère, s\engage à s\unir à la communauté et à se comporter comme un moine, en étant obéissant.

Le moine promet l\obéissance à la vie monastique fondée, déterminée et guidée par la Règle. Et la Règle exige : obéissance à la Règle, à l\Abbé et aux frères.

La fidélité à la communauté est vécue concrètement dans l\obéissance à l\Abbé qui est au centre de la communauté comme une figure vivante et tangible du Christ, le Seigneur et vrai Roi.

De cette manière, le moine établit une alliance avec Dieu à travers l\alliance avec les frères : la fidélité à la Règle lui permet d\être fidèle à Dieu et à ses frères, malgré l\inconstance et l\instabilité propre et humaine en général[73].

47.-Envers qui s\exerce l\obéissance selon le texte de la RB ?

Non seulement l\obéissance s\exerce vis à vis de l\Abbé, mais aussi de tous les frères[74].

Le moine obéissant écoute tout le monde pour entendre la voix de Dieu.

Pour saint Benoît, écouter Dieu signifie écouter sa voix en quelque lieu qu\il parle :

a) Dieu-Christ : Prol. 2.3.5 ; RB. 5, 1-4 ; 5,14-15 ; 5,17-18 ; 7,31-32.

b) L\Abbé : RB. 3,5-6 ; 4, 61.

c) La Règle : RB. 62,4 ; 62, 11.

d) Les Frères. RB. 3 ; 71 ; 72,6[75].

48.- Quels sont les traits caractéristiques que présente le vœu d\obéissance selon la RB ?

a) L\obéissance comme écoute :

Prologue 1-3 :

- Écouter avec le cœur signifie mettre en pratique

- Voilà ce qu\est l\obéissance : écouter et mettre en pratique.

Il y a une étroite relation entre écouter et obéir (audire, ob-audire). Il semble que saint Benoît s\est rendu compte de cette relation étymologique : RB. 5,5 (cf. 17,45).

b) L\obéissance est renoncement à soi-même :

Pour obéir il faut renoncer à sa propre volonté, à l\égoïsme. Cela apparaît dans :

Prol. 3 ; RB. 4,60 ; 4,61 ; 5,7-8 ; 5,12.



Le moine renonce à sa volonté propre pour suivre le Christ[76] et désire être gouverné par un Abbé qui lui enseigne les commandements divins auxquels il faut obéir[77].

c) L\obéissance comme engagement de toute la personne :

Prol. 21.40 ; RB. 2,17 ; 2,21.

Il ne s\agit pas d\une pratique formaliste. (RB. 5,l7-18)

d) L\obéissance - écoute est un chemin vers Dieu.

Prol. 12 ; RB. 5,7-11 ; 43,1-3[78]

49.-Croyez-vous que l\obéissance est un chemin facile pour saint Benoît ?

Pour saint Benoît, aller à Dieu par l\obéissance n\est pas facile, il reconnaît plutôt que c\est quelque chose de dur et âpre.[79]

50.- Comment, à notre époque, la Déclaration présente-t-elle le vœu d\obéissance ?

L\obéissance signifie avant tout garder son cœur ouvert aux inspirations de l’Esprit-Saint, puisqu\Il souffle où Il veut et nous révèle de multiples façons la volonté de Dieu. Et comme la nourriture du Christ a été de faire la vo­lonté de Celui qui l\a envoyé, et que prenant la condition d\esclave, il s\est fait obéissant jusqu\à la mort, et la mort sur la croix, nous aussi, voulant suivre le Christ de plus près, nous devons rechercher la volonté du Père pour l\accomplir d\un cœur prompt[80].

51 A travers qui trouvons-nous la volonté de Dieu ?

La voix de Dieu nous est transmise surtout par la voix de l\Église, la doc­trine et les exhortations du Souverain Pontife, du Saint-Siège, des Évêques et des Abbés qui doivent non seulement réglementer l\organisation externe, mais aussi former notre spiritualité.

Par conséquent, les moines, aspirant à accomplir la volonté de Dieu en es­prit de foi et d\amour, désirent être conduits par un Abbé qui tient pour eux la place du Christ, et auquel ils prêtent humblement obéissance, selon les normes de la Règle et des Constitutions, en unissant les forces de l\intelli­gence et les dons de la volonté et de la grâce dans l\exécution de ce qui leur est commandé et dans l\accomplissement des fonctions qui leur ont été confiées, conscients de coopérer à l\édification du corps du Christ selon le dessein de Dieu. Ainsi l\obéissance religieuse, loin de diminuer la dignité de la personne humaine, la conduit à la maturité en développant la liberté des enfants de Dieu[81].

52.- Quelles exigences représente l\obéissance à l\époque actuelle ?

L\obéissance religieuse, même quand elle consiste dans l\exécu­tion matérielle des ordres du Supérieur, est tou­jours orientée vers Dieu, et est un acte humain, libre et personnel, qui requiert une délibération mûre et responsable. Les nouvelles conditions de notre temps exigent des formes nouvelles de commander et d\obéir, et demandent de nou­velles relations entre les Supérieurs et les frères.

Il est nécessaire que, plus qu\autrefois, les Supérieurs ne donnent pas d\ordres sans avoir pris l\avis d\hommes com­pétents et sans avoir consulté leurs frères, et qu\ils restent toujours ouverts pour accepter des suggestions ultérieures. Que les Supé­rieurs écoutent de bon gré les religieux, leur autorité restant cependant ferme pour décider et prescrire ce qui doit être fait. Que de leur côté, les frères donnent leur opinion en tout respect de la personne et du jugement des autres, appuyant leur pensée sur des raisons valables, sans suivre la volonté de leur propre cœur[82].

53.- Sur quoi est fondé l\exercice de l\autorité et celui de l\obéissance ?

Le bien de l\obéissance religieuse ne sera vraiment sauvegardé dans la vie monastique que si les Supérieurs, d\un même cœur avec leurs frères, cher­chent sincèrement la volonté de Dieu ; qu\ils aient conscience que l\obéis­sance ne doit pas être rendue à une autorité humaine, mais toujours à Dieu même qui nous appelle. Le bien de la communauté exige que les ordres, en obligeant les frères sans équivoque, soient clairs et fermes ; cependant le gouvernement du monastère ne peut jamais se passer de la collaboration responsable de tous pour le bien du monastère, de l\Ordre et de l\Église. Car l\exercice quotidien de l\autorité et de l\obéissance se fonde sur ce profond accord de tous, enraciné dans une vocation commune et dans la profession religieuse[83].

54.- A quoi nous engage le vœu de stabilité ?

À la vie fraternelle.

Pour saint Benoît la stabilité est un terme complexe qui inclut les notions de :

Communauté ; Règle ; Direction de l\Abbé ; Condui­te à avoir ; Ordre ; Obéissance ; Persévérance ; Fidélité[84]. Tout cela se vit dans un monastère, lieu concret de notre réponse à l\appel de Dieu.

· Tel est le sens de la clôture monastique[85], de la séparation du monde : que les moines n\aient pas besoin de se disperser au-dehors, ce qui n\est pas du tout avantageux pour leurs âmes[86].

55.- La vie cistercienne se vit-elle dans une communauté stable ?

Oui, par la Profession, le moine s\unit à une Communauté et il sait que le Christ est présent dans le monastère d\une manière spéciale, Lui qui est présent partout où deux ou trois sont réunis en son nom.

Notre stabilité est dans la charité fraternelle, tant estimée des fondateurs de Cîteaux dont la devise était : Una Caritate, una Regula, similibusque vivamus moribus[87]. (Carta Caritatis Prior, III-Charte de Charité). Dans cette école de la charité nos faiblesses mêmes y sont une occasion de progresser dans l\amour, et l\exemple et l\enseignement de nos frères nous entraînent efficacement vers Dieu[88].




56.- Comment devons-nous vivre la fraternité?

Nous voulons donc organiser notre vie de telle manière qu\elle réalise l\exemple de l\Église primitive qui cherchait à ne faire qu\un cœur et une âme, non seu­lement par la prière, par la doctrine des Apôtres, la communion dans la fraction du pain et la possession commune des biens, mais aussi par la communauté des fins, des obligations, des responsabilités et des actions. Comme l\Apôtre qui voulait se réjouir avec ceux qui étaient dans la joie et pleurer avec ceux qui pleuraient, de même il faut que succès et échecs, pei­nes et joies, difficultés et avantages de chacun nous affectent tous[89].

· 57.- Quelle doit être le souci commun des frères en ce qui touche à la vie fraternelle ?

Les frères doivent avoir en commun le souci de ce qui concerne la vie spirituelle du monastère, et se sentent responsables du salut éternel et de l\accomplissement de la vocation de chacun. De la sorte, la vie de communauté elle-même exerce une direction spirituelle au sens large, en ce qu\elle fortifie les faibles, réconforte les découragés, ranime le zèle des tièdes et manifeste quotidiennement à tous les valeurs de notre service[90].

· 58.- De quels moyens disposons-nous pour faire croître la vie communautaire ?

La vie à mener en commun doit persévérer dans la prière et la communion d\un même esprit, nourrie de la doctrine évangélique de la sainte liturgie et surtout de l\Eucharistie, à l\exemple de la primitive Eglise dans laquelle la multitude des fidèles n\avait qu\un cœur et qu\une âme. Membres du Christ, les religieux se préviendront d\égards mutuels, dans une vie de fraternité, portant les fardeaux les uns des autres. De là, en effet, que la charité de Dieu est répandue dans les cœurs par l\Esprit-Saint, la communauté, telle une vraie famille réunie au nom du Seigneur, jouit de sa présence. La charité est la plénitude de la loi, et le lien de la perfection et par elle nous savons que nous sommes passés de la mort à la vie. En outre, l\unité des frères manifeste que le Christ est venu, et il en découle une puissante énergie apostolique[91].

59.- Est-ce que la vie fraternelle doit être fondée sur le modèle de la "famille" ?

Nous devons considérer que saint Benoît n\utilise jamais le mot "famille", même si ce mot se rencontre très souvent dans la tradition et a une richesse de signification. Saint Benoît a volontairement laissé de côté ce terme familia, utilisant à sa place le terme maison de Dieu qui se trouve cinq fois dans la RB[92]. Le mot indique la présence de Dieu parmi nous. Domus Dei (la maison de Dieu) est le lieu où l\on rencontre Dieu, et par conséquent elle doit être une maison de prière, d\unité, d\action de grâces.

Le terme \paterfamilias\ se trouve une seule fois : RB 2,7 où il se réfère à Dieu et non à l\abbé. L\abbé, par contre, est bien plus présenté comme le pasteur, qui doit rendre des comptes au père (Dieu) du troupeau à lui confié[93]. Dans le droit romain la famille se comprenait dans un sens beaucoup plus étendu et saint Benoît n\en utilise pas la terminologie avec la même signification. Selon saint Benoît, il n\y a dans le monastère ni esclaves ni gens libres et, certainement, ni patrons, ni parents, parce que tous sont égaux, frères et co-serviteurs dans le Christ[94].

60.- En quoi consiste la conversatio et quels vœux renferme-t-elle ?.

La conversio ou conversatio morum consiste en ce que le moine doit se comporter et vivre conformément à ce qu\il dit être : un chrétien consacré radicalement au service du Christ.

Ce terme de conversatio, selon la RB signifie un comportement : la conver­sion comme mode de vie. Les références du Prologue, sont seulement le commencement d\une série de conversions qui permettent d\acquérir la manière d\être et d\agir qui est propre aux moines[95].

À l\intérieur de cette promesse sont inclus les vœux traditionnels de pauvreté et de chasteté.

Saint Benoît ne parle pas explicitement de ces deux vœux tels que nous les formulons actuellement.

La pauvreté est vue comme une liberté. Saint Benoît demande que tout le nécessaire soit donné à chacun. La pauvreté consiste à lutter contre l\esprit d\appropriation et de consommation des biens mis à notre usage[96].

· 61.- Pourquoi pratiquons-nous la pauvreté?

Nous pratiquons la pauvreté, non pas simplement par privation ou mépris des choses matérielles, mais pour obtenir la liberté des enfants de Dieu, pour user de ce monde comme n\en usant pas, sachant que la figure de ce monde passe. C\est pour cette raison que nous désirons être pauvres avec le Christ pauvre, renonçant à la posses­sion et à l\acquisition des richesses. Ainsi, nous sommes de vrais disciples à l\école de l\Église primitive, où nul ne disait sien ce qui lui appartenait, mais où tout était commun à tous. De la sorte, nos cœurs se libèrent des préoccupations matérielles, afin qu\ils soient là où est notre trésor, c\est-à-dire avec le Christ et l\Église[97].

· 62.- De quelle manière devons-nous disposer des biens ?

Il nous est nécessaire d\user des biens de ce monde tant que nous vivons ; l\esprit de pauvreté qui découle du vœu doit régler l\usage des choses selon notre utilité et celle du prochain, le respect dû aux créatures étant observé. Par conséquent, nous devons tout faire pour que notre renoncement vienne au secours des pauvres de notre temps. C\est pourquoi il faut que nous consacrions nos gains à l\utilité du prochain et de l\Église. Pour la même raison, il convient de nous adonner à des travaux tels que nous puissions subvenir à nos besoins, et aussi aider les autres, et conserver la nature créée saine et intacte. [98]

· 63.- En quoi consiste le vœu de chasteté ?

La chasteté volontaire, acceptée pour le Royaume de Dieu n\est pas simplement le renoncement au mariage et aux joies de la famille naturelle, mais il doit nous rendre plus libres pour nous occuper des choses de Dieu et de l\Église avec toutes nos forces physiques et psychiques. Par la profession religieuse, nous voulons donner, d\une manière plus directe et profonde, un témoi­gnage de l\espérance chrétienne en la vie éternelle, dans laquelle les hommes ne se marient ni ne se marieront pas. Pour cette raison le célibat est un signe eschatologique éminent de notre vie[99].

· 64.- Quelle influence a le vœu de chasteté dans la vie commune ?

Cette totale consécration de soi-même à Dieu prépare les fondations pour construire la famille monastique. Dans cette famille de Dieu, la charité commune et une même vocation fondent l\amour et l\aide mutuelle entre les membres. Ainsi, d\une part, nous devons porter fidèle­ment les fardeaux les uns des autres ; de l\autre nous participons tous aux grâces et vertus domi­nant en chacun. De cette manière nous embrassons de façon éminente la voie communautaire du salut, instituée par Dieu lui-même pour le genre humain dans l\Église. Dieu ouvre ainsi nos cœurs de telle sorte que nous soyons capables d\aimer d\une charité sincère et active tous nos semblables, et en premier lieu les frères/sœurs avec lesquels nous vivons dans le monastère[100].

65.- Quelle réponse donnons-nous à l\Eglise par notre profession, comme l\indique la Déclaration ?





Notre constante recherche de Dieu dans le Christ s\enracine dans notre vocation, don de Dieu. A travers elle, le Christ nous appelle constamment à offrir une réponse pleine d\amour. Par notre profession, selon la Règle de saint Benoît, nous donnons une réponse permanente, en mettant toute notre vie au service du Christ, en embrassant les conseils évangéliques d\obéissance, pauvreté, et chasteté. L\Eglise reçoit notre profession et nous nous efforçons de la vivre avec joie, selon la recommandation de l\Apôtre, que reprend saint Benoît : Dieu aime celui qui donne avec joie[101].

66.- Comment consacrons-nous notre vie à Dieu et au service de l\Eglise ?

Le service du Christ est et doit être le service de l\Eglise, tant par le moyen de l\oraison et de la pénitence, que par les diverses formes d\apostolat. Même si notre Ordre jouit du privilège de l\exemption, chaque communauté de droit et de fait, appartient à l\église locale, participe pleinement à ses succès et ses grâces comme à ses difficultés, ses persécutions et ses tribulations. C\est pourquoi nos monastères ont la responsabilité morale de secourir, autant que possible, les nécessités de l\Eglise de la manière qui nous est propre … sous la protection maternelle de la bienheureuse Vierge Marie, Mère de Dieu et Patronne de l\Ordre[102].

· 67.- Quel est le canon du Codex Iuris Canonici (Code de Droit Canonique) qui définit la vie consacrée par la profession des conseils évangéliques ?

· Le canon 573 du Code de Droit Canonique :

· La vie consacrée par la profession des conseils évangéliques est la forme de vie stable par laquelle des fidèles, suivant le Christ de plus près, sous l\action de l\Esprit Saint, se donnent totalement à Dieu aimé par-dessus tout, pour que dédiés à un titre nouveau et particulier pour l\honneur de Dieu, pour la construction de l\Eglise et le salut du monde, ils parviennent à la perfection de la charité dans le service du Royaume de Dieu et, devenus signe lumineux dans l\Eglise, ils annoncent déjà la gloire céleste[103].

· 68.- Selon le Code de Droit Canonique, quelle est la compétence de l\Eglise en ce qui concerne la vie consacrée ?

· Il appartient à l\autorité compétente de l\Eglise d\interpréter les conseils évangéliques, d\en régler la pratique par des lois et d\en constituer des formes stables de vie par l\approbation canonique ; il lui appartient aussi de veiller, pour sa part, à ce que les instituts croissent et fleurissent selon l\esprit des fondateurs et les saines traditions[104].

· 69.- Qui a développé, d\une manière spéciale, la théologie des vœux au XXème siècle ?

Le Cardinal Urs von Balthasar. Les points principaux de la théologie de la vie religieuse qu\il indique sont :

- Le primat de Dieu, c\est Dieu qui cherche l\homme.

- La dynamique de l\appel qui vient de la fascination pour la beauté de Dieu,

– Une spiritualité incarnée,

- Le rôle de la mission : la personne consacrée est le reflet de l\image de Dieu qu\elle renvoie au monde, d\où l\importance de la méditation du Mystère de la Transfiguration (le Thabor) dans la vie Consacrée. [105].

· 70.- Quelle réponse les conseils évangéliques donnent-ils aux défis que nous fixe le monde actuel ?

· L\avidité des biens, la soif du plaisir, l\idolâtrie du pouvoir, c\est-à- dire la triple concupiscence qui marque l\histoire et qui est également à l\origine des maux actuels, ne peut être vaincue que par la redécouverte des valeurs évangéliques de pauvreté, de chasteté et de service. Les personnes consacrées doivent savoir proclamer, par leur vie et par leurs paroles, la beauté de la pauvreté en esprit et de la chasteté du cœur qui les rend libres pour le service de leurs frères, et celle de l\obéissance qui rend durables les fruits de la charité[106].

· 71.- Pouvons-nous parler des conseils évangéliques comme chemin de réalisation de la personne ?

Certainement. Les conseils évangéliques de chasteté, de pauvreté et d\obéissance, vécus par le Christ dans la plénitude de son humanité de Fils de Dieu, et embrassés par amour pour lui, apparaissent comme un chemin pour la réalisation de la personne en plénitude, en opposition à la déshumanisation, comme un puissant antidote à la pollution de l\esprit, de la vie, de la culture ; ils proclament la liberté des fils de Dieu, la joie de vivre selon les béatitudes évangéliques[107].

72.- Comment les désirs d\authenticité, le culte de la simplicité et de la sincérité du monde actuel, peuvent-ils se concilier avec la Règle de saint Benoît et la tradition monastique ?

Toute la sainte Règle cultive un style de vie caractérisée par la simplicité, l\authenticité, et une sincère vie de foi. Tout cela a été vécu au cours des siècles par les moines, car cela fait partie de nos traditions. Ainsi donc, nous optons pour des formes de vie simples, qui manifestent sin­cèrement nos dispositions. Il convient que nos actions révèlent l\intérieur de notre âme. Nous désirons connaître le sens de nos rites, et \mettre notre esprit en harmonie avec nos paroles\, selon l\expression du Chapitre 19,7 de la Règle de saint Benoît et la Sacrosanctum Concilium. […] Et dans cet effort de simplicité, nous nous sentons aussi spécialement unis aux idéaux de nos Pères Fondateurs[108].

73.- Pouvez-vous illustrer la question précédente avec des références de la Règle de saint Benoît et des textes cisterciens ?

- RB. 20 : sur l\attitude dans la prière ;

- RB. 31, 12 : le cellérier doit tout faire avec mesure ;

- RB. 33, 6 : que tout soit commun à tous ;

- Le Petit Exorde : XI Le vêtement ; XXIII Que nous n\avons pas de revenus ; XXV Ce qu\il nous est permis ou non d\avoir en fait d\or, de pierres précieuses et de soie. XXVI Des sculptures et peintures et de la croix en bois.

- La Lettre aux moines de saint Jean d\Aulps de saint Bernard[109].

74.- Comment nos premiers Pères ont-ils vécu cet idéal ?

Le désir d\une vie simple, pauvre et authentique, se traduisit dans tout le comportement de nos Pères et les stimula dans la réforme de la Liturgie et la manière de construire les édifices. Ils éliminèrent la "superfluitas" et la "curiositas" dans l\enceinte sacrée.

De la même manière, ils voulurent avoir les textes les plus authentiques pour la prière et la méditation.

Ils voulaient des églises simples et ils ne se servirent que de l\architecture comme élément décoratif. Ils ne voulurent pas de matériaux précieux, ni de peintures, ni d\ornementations qui puissent distraire le moine de la prière. Les ornements liturgiques furent simples, les vases sacrés : d\étain ou de fer[110].

L\authenticité, le culte de la simplicité et de la sincérité[111] restent des valeurs qui doivent imprégner toute notre vie monastique et de nos jours, elles peuvent aussi être une source d\inspiration pour les nouvelles constructions cisterciennes ou les habilitations des édifices, quant à leur décoration.

75.- Pouvez-vous indiquer les principales dépendances des édifices monastiques pour la vie cistercienne ?

Dans la construction cistercienne nous voyons que les principales dépendances monastiques sont organisées autour du cloître : l\église, la sacristie, la salle capitulaire, l\armarium, l\escalier du dortoir, le parloir, la salle commune, le chauffoir, le réfectoire, la cuisine. Tout cela avec le caractère pratique et aussi symbolique et spirituel que leur donnaient nos prédécesseurs cisterciens[112].

Actuellement , nous voyons comment quelques unes des ces dépendances n\ont pas de raison d\être, à cause par exemple, de la réduction du nombre de frères convers ou de leur extinction.



76.- Citez quelques monastères de notre Ordre qui con­servent encore actuellement l\architecture typiquement cistercienne.

Casamari (Italie) ; Chiaravalle Milanese (Italie) ; Chiaravalle della Columba (Italie) ; Heiligenkreuz (Autriche) ; Osek (République Tchèque) ; Poblet (Espagne) ; Rieunette (l\Eglise, France) ; San Andrés de Arroyo (Espagne) ; Sénanque (France) ; Vyšší Brod (République Tchèque) ; Zwettl (Autriche).

77.- Localisez sur ces plans cisterciens les dépendances que nous avons citées plus haut.


78.- Quelle est la symbolique du cloître cistercien ?

A travers les différents symboles et figures géomé­triques, comme le quadrilatère, le plan cistercien nous introduit dans la symbolique de la Jérusalem céleste[113].

79.- Énumérez les principales œuvres qui appartiennent à notre Patrimoine cistercien "primitif".

- Exordium Cistercii -(Exorde de Cîteaux)

- Exordium Parvum - (Petit Exorde)

- Carta Caritatis (les différentes éditions, CC1, SCC, CC2, de la Charte de Charité)

- Capitula/Instituta Capituli Generalis

- Ecclesiastica Officia

80.- En ce début du XXIème siècle, dans quel texte de notre Patrimoine cistercien pouvons-nous trouver la définition de notre Ordre ?

Dans les Constitutions de l\Ordre, élaborées et approuvées par le Chapitre Général de 1968-69, qui furent révisées et approuvées par le Chapitre Général de l\an 2000, formé d\Abbés, Abbesses et délégué(e)s.

81.- Comment se définit notre Ordre dans ce texte ?

L\Ordre Cistercien, né à l\archi-abbaye de Cîteaux, est formé par l\union de Congrégations monastiques, et de monastères qui ne font partie d\aucune Congrégation[114].

82.- Est-ce que la Déclaration du Chapitre Général sur les principaux éléments de la Vie Cistercienne aujourd\hui fait partie du Droit Cistercien actuel ?

Oui, ce texte, dont la première rédaction élaborée en 1968-69 est le résultat d\une consultation de tous les membres de l\Ordre en vue d\une rénovation adaptée, et dont la dernière rédaction fut approuvée par le Chapitre Général de l\an 2000, figure dans les documents du Droit Cistercien actuel[115].

83.- Quel est le Chapitre Général qui a rédigé la Déclaration et quelle place occupe-t-il dans la chronologie des Chapitres Généraux après la Révolution Française ?

C\est le Chapitre Général spécial de 1968/1969, 17ème après la Révolution Française[116].

84.- Pourquoi la Déclaration a-t-elle été écrite ?

Pour procéder à la rénovation adaptée de notre Ordre[117] et donner réponse à la demande adressée par Paul VI à tous les Ordres Religieux afin d\écrire des Consti­tutions contenant des principes théologiques et spirituels[118].

85.- Quel est l\événement de la vie de l\Église qui l\a précédée ?

Le Concile Vatican II, célébré en 4 sessions. Il fut ouvert par le Pape Jean XXIII le 11 octobre 1962, il a été clôturé par le Pape Paul VI le 8 décembre 1965[119].

86.- Pourquoi la Déclaration a-t-elle ce titre, et quelle importance a-t-elle eu, et a-t-elle encore aujourd\hui, pour la vie des communautés de l\Ordre Cistercien ?

Le titre Déclaration a été donnée par le fait que ce texte veut donner les principes théologiques et spirituels pour une rénovation adaptée de l\Ordre, après le Concile Vatican II et dans les temps où nous vivons. C\est dans la continuité de ce qu\ont su faire les Fondateurs du Nouveau Monastère au XIIème siècle et que les générations suivantes ont poursuivi avec courage. De là provient l\importance de ce document encore pour aujourd\hui[120].

87.- Quel autre texte d\importance capitale pour le Patrimoine spirituel de l\Ordre vous rappelle les paroles par lesquelles commence l\article premier de la Déclaration ?

Le commencement du "Petit Exorde de Cîteaux" : Nous Cisterciens, premiers fondateurs de cette église, faisons connaître par cet écrit à nos successeurs avec quelle conformité aux lois canoniques, sous quelle haute autorité, et aussi par quelles personnes et en quel temps leur monastère et leur genre de vie commencèrent, afin que, la vérité étant publiée sur cette question, ils aiment plus fidèlement ce lieu et aussi l\observance de la sainte Règle, que par la grâce de Dieu nous avons entreprise ici tant bien que mal. On voit donc le vivant désir de continuité et d\adaptation à l\époque.

88.- Selon ce qui est écrit dans la Déclaration, peut-on dire quelles sont les sources de la vie cistercienne ?

a) La Parole de Dieu, principalement la vie et la doctrine du Christ, comme proposée dans l\Évangile et le Magistère de l\Église, parmi les principaux documents du Magistère se trouve Perfectae caritatis.

b) La tradition monastique

c) La Règle de saint Benoît,

d) Les traditions cisterciennes,

e) La participation et la contribution actuelle à la vie de l\Église et de la société

f) L\action et l\inspiration de l\Esprit Saint.[121]

89.- Pour quels motifs les rédacteurs de la Déclaration ont ils présenté les sources de notre vie dans cet ordre ?

Parce qu\ils ont pris un ordre chronologique qui part de l\Écriture Sainte, source originelle du monachisme, et s\a­dapte aux temps actuels sous l\action et l\inspiration du Saint Esprit[122].

90.- Quels critères ont adopté les capitulants qui ont rédigé la Déclaration ?

a) Le sens de la réalité,

b) L\unité de vie,

c) La diversité dans la concorde,

d) La continuation vivante de la tradition cister­cienne[123].

91.- Quel sens a l\expression continuation vivante de la tradition cistercienne ?

Cette expression signifie que la vie cistercienne doit être une continuation naturelle, et pour ainsi dire un développement organique, de la tradition séculaire monastique et cistercienne... Cependant nous ne voulons pas que ces traditions nous restreignent et nous em­pêchent de résoudre les problèmes d\aujourd\hui… L\histoire doit être pour nous maîtresse de vie et non domination, elle doit nous instruire et nous inspirer, mais jamais nous entraver[124].

92.- Lorsque nous entrons au noviciat, interrogés sur ce que nous demandons, nous répondons : la miséricorde de Dieu et celle de l\Ordre[125]. Pouvez-vous situer géographiquement l\Ordre Cistercien et dire quelle est sa réalité sociale actuelle ?

Notre Ordre Cistercien est une réalité sociale. Il est composé en effet de plusieurs Congrégations, Monastères et individus unis entre eux par de multiples relations… Aujourd\hui, il existe des monastères cisterciens en Europe, en Asie, en Afrique et dans les deux Amériques, dans des conditions économiques et culturelles très diverses […] Dans notre Ordre, il y a une diversité géographique, culturelle, sociale et ecclésiologique qui constitue un état de faits très complexe.

Une grande variété apparaît aussi dans le genre de vie auquel chaque monastère se sent appelé… [126]

93.- Dans cette variété de monastères, quelles sont les valeurs qui proviennent de la tradition commune et réclament de nous un constant effort de rénovation ?

Les valeurs de la tradition commune que nous utilisons sont les suivantes :

a) les moyens fondamentaux de la vie religieuse ;

b) les valeurs fondamentales de la vie monastique ;

c) les problèmes généraux de structure juridique des monastères, des Congrégations et de l\Ordre, dans les questions relatives à la charge des Supérieurs et à la participation responsable de tous les frères aux affaires du monastère ;

d) dans toutes les formes de coopération et d\aide mutuelle entre les communautés, spécialement dans les décisions et projets communs[127].

94.- Et sa réalité historique ?

Notre Ordre – comme tout individu ou société particulière – conserve en lui-même son passé. Il porte en lui-même l\héritage et le poids non seulement de son histoire depuis les commencements de Cîteaux, mais aussi de l\histoire générale du monachisme, dont les racines remontent jusqu\aux premiers siècles chrétiens[128].

95.- Pourquoi est-il important d\étudier notre histoire ?

Parce que c\est par la mémoire des faits que nous découvrons notre identité pour mieux vivre le présent et préparer l\avenir[129].

96.- Pouvez-vous donner un exemple de communauté ayant pu créer un précédent au monachisme chrétien ?

Celui des Esséniens qui habitaient à Qûmram. C\é­tait une des communautés qui vivaient la vie ascétique aux environs de la Mer Morte. Ils fondaient leur vie sur la recherche de la conversion et l\attente de la venue du Messie, telle qu\elle était prédite par les prophètes dans l\Écriture Sainte. Nous pouvons dire qu\ils vivaient d\une telle manière, que le "monachisme essénien" était très semblable à ce que sera postérieurement le monachisme chrétien. Cepen­dant, on ne peut pas affirmer qu\il existait une relation directe entre les deux[130].

97.- Comment se concevait le monachisme chrétien ancien ?

Une fois la période de persécution du christianisme terminée, une nouvelle manière de témoigner (martyrium) à la suite du Christ surgit de la vitalité même des églises locales. L\ancien monachisme chrétien se concevait comme la pleine et concrète réalisation de la vie chrétienne. Le but de la vie monastique était d\aimer Dieu. Le moine était celui qui était au service de Dieu seul et se caractérisait par sa relation envers lui. La vie ascétique des ermites était un moyen de manifester leur conversion et leur consécration exclusive à l\amour de Dieu à travers la prière, la pénitence et la solitude[131].

98.- Quel genre de monachisme existait-il avant la Règle de saint Benoît ?

Les formes primitives de la vie monastique existaient depuis les origines de l\Eglise (les confesseurs et les vierges, dont la vie est appelée par certains un "monachisme domestique". Au IIIe siècle, outre cette forme, apparaissent dans l\Église universelle les anachorètes et les cénobites, et à partir du IVe siècle, des Règles sont rédigées pour organiser les nouvelles institutions monastiques et transmettre les expériences des "Pères spirituels"[132].



99 - Dans quel chapitre de la RB trouve-t-on des références à la vie des Pères du désert ?

Dans le chapitre 73, dernier chapitre de la Règle, où saint Benoît traite de la tradition que nous ont laissée les pères du désert par leur vie, leurs exemples et leurs enseignements.

100.- Pouvons-nous dire que l\expérience des pères du désert (IIIème - Vème siècles) continue de nos jours à être importante pour la spiritualité de la vie consacrée ?

Oui, et il faut que l\expérience des pères du désert soit prise en compte pour comprendre l\histoire du monachisme pré-bénédictin. Même si nous ne vivons pas dans le désert, au sens géographique, celui-ci garde une valeur impérissable comme mode de la vie consacrée. Tant dans le monachisme ancien que dans le contemporain, l\unique but de la vie monastique est d\aimer Dieu, de suivre le Christ, en priant sans cesse et en s\alimentant de la Parole de Dieu, vivant comme des pèlerins en cette vie, dans l\espérance eschatologique[133].
101.- Quelles sont les dimensions du désert qui nous aident à mieux comprendre cette expérience ?

Nous pouvons citer quatre dimensions importantes du désert :

- Le désert comme lieu : le désert, en comparaison avec la Terre Promise, est une réalité négative. Mais, il est aussi le lieu où Dieu se révèle d\une manière plus personnelle.

- Le désert comme temps de transition entre l\exode d\Égypte et l\entrée en Terre Promise. D\un point de vue historique et théologique, ce temps est la manifestation de la force et du salut de Dieu.

- Le désert comme chemin : vers le salut, le chemin de l\exode.

- Le désert comme choix de l\essentiel : dans le désert, la rupture avec le monde et la radicalité de la vie, révèlent à l\homme sa propre vérité et le nom de Dieu[134].
102.- Quels charismes caractérisent les pères du désert et quelles obligations avaient leurs disciples envers ces maîtres spirituels ?

Quelques-uns des charismes les plus saillants des pères du désert sont : le discernement des esprits, la force de la patience, la douceur et la miséricorde, la sagesse de leur pensée. Comme ils s\appliquaient à incarner en eux-mêmes l\Évangile, ils donnaient un exemple vivant à leurs disciples en les préparant à suivre les inspirations de l\Esprit Saint dans leur prière.

Le devoir du disciple envers son père spirituel était d\obéir avec foi et dans un esprit d\ouverture à ses mandements, et de le suivre par un amour qui allait se purifiant au cours de la marche progressive vers la perfection à travers l\ascèse[135].

103.- Citez quelques-uns des pères et mères les plus connus qui ont inspiré le monachisme du désert.

Saint Antoine, Jean Cassien, Saint Jean Climaque, Origène, saint Pacôme, Saint Jérôme, Rufin d\Aquilée, Basile, Sulpice Sévère.

Sainte Paule, Marcella, Rufine, Mélanie l\Ancienne, Mélanie la Jeune, Macrine, Eustochie [136].

104.- Est-ce que les modèles de la "famille" ou du "désert" sont valides pour organiser la vie monastique ?

Les modèles que nous avons cités ont leurs conséquences pratiques, concrètes.

Le modèle de la famille qui est aujourd\hui un modèle classique et traditionnel, doit être redimensionner. Nous pouvons trouver le cas de moine qui ne reste jamais en silence, pas même dans sa cellule parce qu\il l\a transformée en un centre de réunions sociales. Pour lui se taire est contraire à son mode de vie monastique, conçue sur le modèle d\une famille humaine, lieu d\échan­ge par excellence.

Il peut y avoir aussi le cas du moine qui refuse d\aller à la récréation commune parce que cela est contraire à son modèle de vie monastique conçue comme un désert.

Ni le désert ni la famille ne sont des modèles adéquats[137], ils ne peuvent être utiliser dans leur sens absolu.

105.- Où pouvons-nous trouver un complément à la RB quant à l\organisation du monastère et à la spiritualité ?

La Règle de saint Benoît reçoit, d\une certaine manière, un complément par "la Vie de saint Benoît", telle que nous la décrit le Livre II des "Dialogues" de saint Grégoire, même si cette Vie n\est pas strictement historique dans tous ses détails[138].

106.- Peut-on parler de l\Ordre Cistercien comme d\une partie vivante de l\église et du monde d\aujourd\hui ?

Oui, certainement. L\histoire de neuf siècles a laissé des traces profondes dans notre Ordre, qui a toujours été membre de l\Eglise et du monde, et a constamment pris part à leurs transformations et crises. Aujourd\hui aussi, les mouvements, aspirations, convictions et angoisses de notre temps sont vivement ressentis dans l\Ordre, et déterminent pour une grande part le travail de rénovation[139].

107.- Quelles étaient les principales préoccupations de la vie religieuse au moment de rédiger la Déclaration et comment ont procédé les capitulants ?

Les principales préoccupations de la vie religieuse étaient sa rénovation et son adaptation aux temps nouveaux, dans la fidélité aux documents de Vatican II et aux décrets qui ont suivi.

Nous pourrions citer les thèmes suivants :

a) Le renouveau théologique,

b) La dignité de la personne humaine,

c) Le sens communautaire,

d) L\estime nouvelle des choses créées, du travail et du progrès humain,

e) L\Œcuménisme et l\œuvre missionnaire,

f) Le désir de l\authenticité, culte de la simplicité et de la sincérité[140].

108.- Pourquoi parler de renouveau théologique ?

Parce que les principaux éléments de la vie cistercienne actuelle et notre effort de rénovation doivent se régler selon les perspectives dignes d\éloge de cette théologie contemporaine qui s\est enrichie des fruits des études récentes dans le domaine de l\Écriture, de la Patristique, de la vie sacramentelle, de la vie de prière de l\Église[141].

L\expression aggiornamento (renouveau), de Jean XXIII, signifiait aussi expliquer la foi inchangée de l\Eglise dans la terminologie utilisée par la culture contemporaine.

109.- Pourquoi les capitulants parlent-ils de la dignité de la personne humaine ?

Parce que, aujourd\hui plus qu\auparavant, nous sommes conscients de la dignité et de la liberté de la personne humaine. Nous savons que Dieu nous attire vers Lui non par la force mais par l\amour, et désire de nous des décisions personnelles. Il ne faut cependant pas la confondre avec l\individualisme[142].

110.- Que veut dire sens communautaire ?

La RB et le charisme cistercien ont été relus dans cette perspective de la nature communautaire du salut, comme note essentielle de la révélation chrétienne… Il faut veiller à ce qu\il existe une communion véritable et sincère entre les personnes unies par la vie de communauté et par des fins et obligations communes.

Au XXème siècle, on a accentué l\aspect du moine comme membre de l\Eglise : le moine est, avant tout, un chrétien qui suit la vocation à la vie monastique que Dieu lui a donnée, afin de mener à bien le dessein de Dieu sur lui[143]. Le moine est un baptisé[144] qui appartient à sa Congrégation par l\intermédiaire de son monastère, et à l\Ordre par l\intermédiaire de sa Congrégation[145]. Rappelons-nous saint Augustin qui disait "Avec vous je suis chrétien, pour vous je suis Évêque"[146].

111.- Pourquoi vous semble-t-il important de parler d\une estime nouvelle de la valeur des choses créées, du travail et du progrès humain ?

Parce que, de nos jours, en théologie également on reconnaît mieux la valeur positive qu\ont pour toute la vie humaine les choses créées, le travail et le progrès humain, et l\on perçoit aussi mieux leur importance dans l\économie du salut. À cause de cela, il faut que s\accroisse en nous le sens de la responsabilité, pour que, unis à toute la communauté humaine, nous nous préoccu­pions aussi des valeurs terrestres[147].

112.- Dans quel document le Concile Vatican II a-t-il parlé de ces thèmes ?

Dans la première partie de Gaudium et Spes, Constitution pastorale sur l\Eglise dans le monde de ce temps, au Chapitre III : L\activité humaine de l\homme dans l\univers, que la Liturgie des Heures a judicieusement introduite dans la 2de Lecture des Vigiles de l\Office de saint Joseph travailleur[148].



113.- Est-ce d\actualité pour nos monastères de parler d\œcuménisme et de travail missionnaire ?

Oui, car de nos jours, nous ressentons de plus en plus la responsabilité commune de restaurer l\unité de l\Église, et le Concile Vatican II l\a demandé dans le décret Unitatis redintegratio. C\est pourquoi il sera utile que nos monastères, s\ils sont dans les conditions requises, apportent selon leurs propres possibilités leur aide pour encourager et promouvoir l\unité de l\Église.

Il nous faut aussi avoir une conscience vive de notre devoir en ce qui concerne la diffusion de l\Évangile en terre de mission, afin de développer selon nos forces l\œuvre d\évangélisation qui reste encore à accomplir[149]. De cette manière, notre Ordre participe aux mouvements vitaux de l\Église et de l\histoire de ce monde[150].

114.- Selon la Déclaration, quelles sont les caractéristiques et les fins de la vie cistercienne aujourd\hui ?

La vie cistercienne aujourd\hui est caractérisée par le pluralisme et la diversité qui s\intègrent dans l\unité.

Nous pouvons dire que notre but principal est la vocation à chercher Dieu en suivant le Christ dans l\école de la Charité. Notre vie ne peut avoir d\autre fin ultime que Dieu, que nous devons glorifier en tout et vers lequel nous devons tendre comme vers le souverain bien et la suprême béatitude de l\homme. Les monastères de notre Ordre doivent être au service de la vocation de chacun, la conserver et l\épanouir […] ceci grâce à la structure générale de la vie du monastère, école du service du Seigneur, et par les ordres et enseignements de l\Abbé, ferment de la divine justice. Cette fin est donc la suprême raison d\être de la vie de nos monastères[151].

115.- Quelle est la Constitution juridique de l\Ordre et comment est-il gouverné?

L\Ordre de Cîteaux est gouverné par le Chapitre Général, par le Synode de l\Ordre et par l\Abbé Général assisté de son Conseil, selon les Consti­tutions, qui sont rédigées par le Chapitre Général de l\Ordre et approuvées par le Saint Siège[152].

116.- Quel est le rôle des moniales dans l\Ordre ?

Les moniales de notre Ordre ne constituent pas un "second Ordre" à côté du "premier" (formé de moines), mais appartiennent en tout au même Ordre de Cîteaux. Les monastères de moniales sont véritablement des monastères sui juris (autonomes), même si sur le plan juridique ils dépendent en plusieurs points du Père Immédiat ou de l\Évêque. En outre, beaucoup d\entre eux sont membres de nos Congrégations et usent de lois semblables à celles des moines C\est pourquoi il est indubitable qu\il faut pro­mouvoir, d\une manière efficace et constante la participation des moniales dans les décisions qui touchent à leur vie et même dans les sujets relatifs à leur Congrégation propre ou à l\Ordre entier[153].

117.- Comment la Déclaration formule-t-elle les aspects fondamentaux de la structure juridique de l\Ordre ?

Dans sa troisième partie, à travers les thèmes suivants :

- la communauté monastique est une réunion de volontaires ;

- la vie des monastères exige d\être organisée par les lois et les ordres des Supérieurs ;

- Application à notre vie des principes chrétiens de législation et de gouvernement[154].

118.- En quel sens la communauté monastique est-elle une société de volontaires ?

Dans le sens que : Pour suivre notre vocation, nous sommes entrés dans un monastère cistercien que nous avons librement choisi […] par la profession, nous avons accepté volontairement les occupations et l\idéal de vie de notre monastère […] Le fondement de la communauté monastique est donc la consécration libre et volontaire des moines[155].

119.- Quel genre d\organisation exige la vie des monastères ?

La vie des monastères a besoin d\une structure solide, c\est à dire d\une juste organisation au moyen de lois et d\ordres des Supérieurs […] Pour établir les lois et les normes, les Chapitres, Conseils et autres organes représentatifs de la communauté ont un rôle important[156].

120.- Quels sont les principes chrétiens de législation et de gouvernement appliqués à notre vie ?

Dans l\organisation et la législation de la vie monastique ainsi que dans l\exercice attentif de l\autorité personnelle, il faut tenir compte des princi­pes de la sociologie, fondés dans le droit naturel dont nous avons depuis ces dernières années une connaissance plus claire, et que le magistère de l\Église proclame avec une grande insistance. Parmi ces principes, les plus importants pour nous sont les principes corrélatifs de dignité de la personne et de solidarité, et aussi ceux de subsidiarité et de pluralisme légitime au sein de l\indis­pensable unité[157].


121.- Quels sont les critères vitaux dont doit tenir compte la législation monastique, selon la Déclaration ?

De nos jours il faut faire comprendre à chacun que La loi est pour la vie, et non l\inverse, et qu\il y a à prendre en compte les critères suivants :

a) on ne doit pas multiplier les lois à l\excès,

b) on doit adapter continuellement les lois aux conditions de vie.

c) Continuité de la loi : la tradition doit être prise en compte

d) Norme d\action judicieuse et réalisable[158].

122.- Comment les communautés prennent-elles part à l\élaboration des lois ?

Afin que les membres ne se sentent pas étrangers aux lois, tous prennent part à leur élaboration ainsi qu\aux décisions qui affectent la communauté, comme le conseille le Concile Vatican II sous quelque forme que ce soit, selon le droit propre[159].

Il est clair que cette participation de tous doit se faire de diverses manières et à divers degrés (consultation préalable des personnes et des communautés ; vote du Chapitre conventuel ; choix des Officiers et des Délégués ; droit de faire des propositions ; etc.) mais il est absolument nécessaire que, partout et à tous les niveaux de la structure de l\Ordre, on institue des formes adaptées d\une participation réelle et active[160].

123.- Comment s\exerce l\autorité personnelle selon la Déclaration ?

L\exercice de l\autorité est devenu certainement plus difficile et plus compliqué qu\autrefois, autant du fait des nouvelles circonstances de temps qu\à cause du changement de l\attitude de l\homme moderne envers l\autorité […] cependant les moines de notre époque sont beaucoup plus disposés à une collaboration sincère et active, à partager avec les Supérieurs le soin et le souci du bien commun, et sont même mieux préparés à une telle participation[161].

124.- Que suppose ce fondement de l\autorité personnelle ?

Cela suppose :

a) que les Supérieurs tiennent les moines au courant des affaires du monastère et de l\Ordre ;

b) qu\ils ne craignent pas la critique ou la censure avisées, et ne refusent pas d\accomplir les amendements nécessaires ;

c) que, […] les Supérieurs partagent leurs charges et leurs fonctions avec des moines compétents, et même qu\ils tirent profit de l\expérience de ces derniers.

d) qu\ils concèdent une ample liberté d\action à chaque frère […] et respectent leur compétence dans la charge qui leur est confiée[162].

125.- Comment expliquer le gouvernement des monastères selon la Déclaration ?

Le monastère est l\élément premier et fondamental de l\organisation monastique et l\Abbé est l\axe de la vie du monastère[163].

126.- Comment la Règle de saint Benoît explique-t-elle la fonction abbatiale ?

Dans la Règle, l\Abbé tient la place du Christ[164] et le chapitre 2 nous le montre comme vrai sacrement du Seigneur, une présence actuelle, une icône vivante au milieu de la communauté. Il est celui qui \praeest\, préside[165]. Sous l\autorité de la Règle, l\Abbé doit le tout premier être fidèle à la Règle[166], offrant ainsi aux disciples qui désirent aller à Dieu un exemple concret.

Il tire son autorité de cette même Règle pour corriger ses frères[167], toujours selon les normes de l\Écri­ture[168]. Il doit agir comme un bon médecin[169]. Nous pouvons affirmer que l\autorité de l\Abbé est toujours liée au contexte communautaire, en référence à la paix et au bien commun pour que les âmes se sauvent.

Il est certain que l\abbé a une fonction importante dans la communauté, cependant son autorité ne doit pas être exercée de manière arbitraire et capricieuse, mais toujours dans une relation mutuelle avec ses moines. C\est pourquoi il doit être un homme sage, riche en discernement : la responsabilité abbatiale est réellement un fardeau pesant[170], acceptée par charité fraternelle. L\abbé comme vicaire du Christ est effectivement celui qui préside, mais sa préséance est toujours un service, en vue du bien commun. Il est celui qui sert les autres, en donnant l\exemple du service jusqu\à la mort[171].

127.- Comment la fonction abbatiale est-elle traduite dans la Déclaration ?

La Déclaration nous décrit la fonction de l\abbé : pasteur d\âmes. À l\exemple du Christ dont il tient la place, l\abbé est interprète et médiateur de la Parole de Dieu, et il doit discerner pour chacun de ses frères la voix de l\Esprit. Promoteur de l\unité de la Communauté, il doit coordonner les efforts et travaux de tous et se donner entièrement pour le bien de ses frères dans l\amour du Christ[172].

La Déclaration est donc un fidèle écho de la Règle de saint Benoît. En résumé, on peut dire que l\abbé est : pasteur et médecin des âmes. Pour ses frères il tient la place du Christ, avec eux il est co-serviteur[173].

128 - La RB définit la charge de l\Abbé comme un service. Croyez-vous que l\attitude de service est quelque chose d\important pour saint Benoît ?

Sans aucun doute, puisqu\il définit lui-même le monastère comme l\école du service du Seigneur, lieu dans lequel on sert ce même Christ, à travers les frères[174]. C\est l\écho de la réponse donnée par le Seigneur aux fils de Zébédée dans l\évangile de Marc[175] qui sert à fonder tout exercice de l\autorité dans l\Église.

129.- Citez les passages de la RB où il est question du service du moine.

a) Le moine sert Dieu, Seigneur et Roi : RB. 19,3 ; 61,10.

b) Les moines se servent les uns les autres : RB. 35,1.6.13.

c) Dans le service des malades : RB. 36,1.7.10

d) Tous servent les hôtes : RB. 53,18.

130 - Est-ce que les doyens de la RB figurent dans la Déclaration ?

Les doyens figurent dans la Déclaration comme aides de l\Abbé, collaborateurs compétents, dans les affaires économiques et administratives, la distribution quotidien­ne des activités et des occupations. La première place revient au Prieur […] Ensuite, le Maître des novices et le Maître des profès […] le Maître de liturgie […] le Cellérier[176].

131. Comparez le chapitre 3 de la RB, avec le numéro 102 de la Déclaration et décrivez leurs ressemblances et leurs différences.

Selon RB. 3, l\Abbé gouverne le Monastère avec l\aide du conseil de toute la communauté réunie en Chapitre Conventuel : Toutes les fois qu\il y aura dans le monastère quelque affaire importante à décider, l\abbé convoquera toute la communauté[177]… Mais la responsabilité de la décision finale revient toujours à l\abbé : Après avoir recueilli l\avis des frères, il délibérera à part soi et fera ensuite ce qu\il aura jugé le plus utile[178]. Pour les affaires de moindre importance il prend seulement le conseil des anciens. Cela fait référence au Conseil de l\Abbé : "Fais tout avec conseil, et, après coup, tu ne t\en repentiras pas"[179].

La Déclaration insiste davantage sur la collégialité des membres du Chapitre Conventuel qui s\exerce dans des décisions importantes : l\élection abbatiale, les décisions relatives aux activités du monastère, l\admission et la formation des nouveaux membres, ou l\administration des biens. L\on peut dire que la Déclaration adapte l\esprit de la RB aux conditions du Droit et des mentalités actuels.

132.- Peut-on décrire la raison et la finalité des Congrégations Cisterciennes, et comment apparaissent-elles dans la structure de l\Ordre ?

La raison d\être des Congrégations cisterciennes est d\y promouvoir un développement plus fécond de la vie cistercienne, de mieux assurer l\observance régulière, d\apporter une aide mutuelle de charité plus prompte dans toute nécessité, de se défendre plus efficacement contre tout ce qui peut menacer la vie de la Congrégation et des monastères, et d\accomplir plus sûrement et facilement toutes les tâches que l\Église réclame de la Congrégation[180].

133.- Quand et pourquoi sont nées les Congrégations ?

A la suite de l\accroissement de l\Ordre, et en raison de l\institution de la commende, la nécessité s\imposa à partir du XVème siècle de trouver des solutions pour adapter la législation de l\Ordre aux exigences toujours nouvelles dues à la transformation de la vie sociale, intellectuelle et politique en diverses régions de l\Europe. Ainsi, en 1425, naquit la première Congrégation, celle de Castille[181].

134.- Pouvez-vous citer les Congrégations et donner quelques jalons de leur histoire ?

1) Congrégation de l\Observance Régulière de Saint Bernard ou de Castille :

Martin de Vargas, moine cistercien à l\Abbaye de Piedra, obtient du Pape Martin V la Bulle Pia supplicum vota du 24 octobre 1425 qui le libère de la juridiction de Cîteaux et de la paternité de Piedra, lui donnant la permission de fonder pour le moment deux "ermitages", nommés ensuite monastères, mais non soumis à la juridiction de Cîteaux et qui auraient à leur tête des prieurs triennaux. Il voulait revenir à la rigueur des observances cisterciennes primitives. C\est la première Congrégation cistercienne, le vœu de stabilité est aboli et un moine peut être nommé dans une autre maison de la Congrégation. Le Chapitre Général excommunia Martin de Vargas deux fois en ordonnant qu\il soit emprisonné dans son monastère de Montèsion où il mourut en disgrâce en 1446, mais évita la rupture avec cette Congrégation vigoureuse. Lorsque au XVIIème siècle, Cîteaux abandonna l\ancienne liturgie cistercienne, ils la conservèrent dans cette Congrégation jusqu\à la dissolution de tous les monastères de moines en 1835, époque où la Congrégation fut dissoute par le pouvoir civil mais jamais par l\Ordre ou le Saint-Siège. Elle continua d\exister par les monastères de moniales. Le 8 décembre 1994, le Saint-Siège procéda à la réorganisation de la Congregatio Regularis Observan­tiae S. Bernardi seu de Castella : en demandant la fondation d\un monastère de moines (Valdediós) qui pourrait prendre la tête de la Congrégation composée alors de 12 monastères de moniales. L\Abbé Général est actuellement Pro-président de cette Congrégation.

2) Congrégation de Saint Bernard en Italie,

A la demande de Louis-Marie Sforza, duc de Milan (1496-1500), en lutte avec le système commendataire au nord de l\Italie, la Congregatio S. Bernardi in Italia fut érigée le 23 décembre 1497, déjà union de la Congrégation de Toscane et de la Congrégation de la Lombardie faite par Alexandre VI, avec la Bulle Plantatus in agro Dominico. Les abbés sont triennaux, pour éviter la commende ; il n\y a plus de vœux de stabilité dans un monastère mais dans la Congrégation. Jules II la confirma de nouveau le 24 mars 1511 par la Bulle Ex paternae caritatis officio. La Congrégation prit alors le nom de Congrégation de Toscane et de Lombardie et fut admise au Chapitre Général de 1518. . Cette Congrégation eut de nombreux bienfaits : retour de l\observance régu­lière, soutien entre les différentes abbayes. Son histoire rejoint ensuite l\histoire de la Congrégation Romaine : Les monastères de Toscane furent suppri­més le 12 août 1783, mais ceux qui se trouvaient dans les États pontificaux et dans le Duché de Parme furent incorporés à la Congrégation Romaine, constituée ex novo et séparée de la Province de Toscane. En 1798, les monastères de Lombardie subirent aussi la suppression, et l\Abbaye de Santa Croce à Rome appartenant à la Province lombarde fut la seule à survivre. Aujourd\hui le Président de la Congrégation est élu pour six ans et peut choisir son abbaye de résidence, dont il devient l\abbé ipso facto.

3) Congrégation de la Couronne d\Aragon :

Cette Congrégation fut érigée par Paul V avec le Bref Pastoralis officii le 19 avril 1616. Le Chapitre Général de l\Ordre Cistercien avait déjà donné la permission en 1613. Mais son origine est plus lointaine et répond à une lente évolution qui débuta en 1418 de Morimond. Puis en 1561, s\était réuni à Saragosse un Chapitre qui décida l’union entre les abbés de la couronne d’Aragon et de Navarre. Le roi Philippe II d’Espagne ayant confirmé la concession d’une Congrégation indépendante sur le modèle de celle de Castille, il n\y eut aucune difficulté pour sa survie après la suppression de Cîteaux. Les monastères d\hommes furent supprimés en 1835, cependant la Congrégation perdura par les monastères de moniales et également, depuis 1940, par l\Abbaye de Poblet. La Congrégation a repris pleinement vie en 1987 et l\abbaye de Poblet est devenue chef de cette Congrégation.

4) Congrégation de Mehrerau :

Peter Schmid ayant été envoyé faire ses études à Paris, son contact avec l\Abbé de Cîteaux fut décisif et il s\enthousiasma pour une vie cistercienne véritable. élu lui-même abbé, il réforma son monastère de Wettingen et ceux des moniales dont il était le Visiteur. Sous son impulsion fut fondée la Congrégation de Haute-Allemagne à laquelle l\Abbé de Cîteaux prit une part active, soutenu par le Saint-Siège. En 1618, en une nouvelle convention abbatiale à Salem, on réussit à structurer la nouvelle Congrégation de Haute-Allemagne (Congregatio Superioris Germaniae), autorisée par le Chapitre Général de 1623 et approuvée par le Saint-Siège en 1624, qui lui concéda les privilèges de la Congrégation de Castille à la demande de l\Abbé de Salem. Elle comptait vingt abbayes réparties en quatre provinces, soumises chacune à un Vicaire Général : 1. Souabe ; 2. Franconie ; 3. Bavière ; 4. Alsace, Brisgau et Suisse. Dans cette Congrégation il y eut un grand développement des études avec une nette influence jésuite, dans les collèges desquels presque tous les moines faisaient leurs études. Cette Congrégation disparut définitivement en 1806 avec l\apparition de la Congrégation Suisse qui réunit les seuls monastères survivants. La Congrégation Cistercienne Suisse (Helvétique), indépendante, est formée des abbayes de Wettingen, Hauterive et Saint Urbain, et de onze monastères de moniales cister­ciennes. Après les guerres napoléoniennes, Wettingen survivra à Mehrerau en Autriche et dut, de ce fait, entrer dans la Congrégation Austro-Hongroise en 1859, mais l\abbé garda tous les privilèges et droits de Supérieur de la Congrégation Suisse, qui continuera à vivre à travers les monastères de moniales. Actuellement cette Congrégation est composée de sept monastères de moines et de treize monastères de moniales, tous incorporés. Les Constitutions pour les moines ont été approuvées par le Saint-Siège le 13 octobre 1989, pour les moniales le 22 février 1990.

5) Congrégation de Marie, Médiatrice de toutes grâces :

Le 28 août 1846, Pie IX institua le Vicariat O.Cist. de la Commune Observance de Belgique, de caractère indépendant. Après l\entrée de dix jeunes qui avaient fait leur noviciat à l\Abbaye de Santa Croce à Rome dans les années 1830-1836, les moines de Lieu-Saint-Bernard sur l\Escaut, monastère supprimé par la Révolution Française, reprirent leur vie monastique en 1836 à Bornem. Le dernier moine survivant du Val-Dieu, Bernard Klinkenberg, avait racheté les ruines de son abbaye en 1840 et put la réouvrir en 1844 grâce à l’aide des Cisterciens de Bornem. Les deux abbayes formèrent le Vicariat de Belgique et reçurent comme Statut de base le bref In Suprema du pape Alexandre VII (1666). Ce Vicariat belge sera appelé Congrégation par un décret de la Sacré Congrégation des Évêques et Réguliers du 27 mars 1868. La Congrégation porte aujourd\hui le nom de Congregatio B.M.V. Mediatricis Omnium Gratiarum, et actuellement deux monastères de moines (Bornem et Marienkroon) lui appartiennent et un de moniales (Colen-Kerniel). Les Constitutions pour les moines ont été approuvées le 23 janvier 1990, celles pour les moniales le 14 juillet 1992.

6) Congrégation d\Autriche :

Cette Congrégation tient son origine de la Congrégation Austro-Hongroise qui fut érigée en 1859. Il fut difficile de créer une unité au sein de cette Congrégation composée alors en plus des 7 monastères du Vicariat autrichien, de 2 monastères de Bohème (Ossegg et Hohenfurth), de 2 de Pologne (Mogila et Szcyrzyc), de l’abbaye hongroise formée de la réunion de Zirc-Pilis-Pásztó, et de 2 monastères autrichiens (Stams, qui avant faisait partie de la Congrégation de Haute-Allemagne, et Wettingen-Mehrerau). Toutes ces maisons, en effet, devaient continuer de prouver leur utilité sociale en se chargeant d\œuvres pastorales. L\ensemble des règlements se basait sur la Constitution apostolique In suprema publiée par Alexandre VII en 1666. Ces Statuts eurent la plus grande autorité dans l’Ordre à partir de la Révolution Française, bien qu\ils ne reçurent jamais l\approbation papale. Après la séparation de la Congrégation de Zirc et de la Congrégation du Très Pur Cœur de Marie, la Congrégation Austro-Hongroise devint la Congrégation d\Autriche, avec de très célèbres abbayes comme Rein, Zwettl et Heiligenkreuz.

7) Congrégation de l\Immaculée Conception :

Le 6 mars 1863, Sénanque fut affilié à la Congré­gation de Saint Bernard en Italie, et Pie IX l\érigea en Congrégation autonome le 16 août 1867. La Congrégation de Sénanque fut toujours appelée "Congrégation", tant par le Saint-Siège que par l\Ordre, et jamais "Province". En s\unissant définitivement à l\Ordre en 1892, la Congrégation de Sénanque renforça le principe de pluralisme existant dans l\Ordre, du fait que la vie menée par ses moines différait de celle des Cisterciens habitant en terre d\Italie, de Belgique ou de la Monarchie Austro-Hongroise : un type de vie à caractère uniquement contemplatif, bien que la discipline n’y soit pas aussi stricte que celle des trappistes. Chacun respectait la vie des autres, et les moines de Sénanque ne cherchèrent jamais à imposer leur propre mode de vie à ces Congrégations, et vice-versa. Lérins qui devint le siège principal de la Congrégation en 1872, possède également de nos jours un monastère en Italie ainsi qu\une fondation au Vietnam.

8) Congrégation de Zirc :

Née du démembrement de la Congrégation Austro-Hongroise, qui a fait suite à celui de l\Empire Austro-Hongrois et compte tenue de l\évolution politique issue de la Première guerre Mondiale, la Congrégation de Zirc fut érigée par le Bref Exstat in Hungaria de Pie XI, le 27 janvier 1923. En 1947, l’Abbaye de Zirc (se consacrant spécialement à l’éducation de la jeunesse) avait accepté la paternité du Prieuré de Spring Bank (Wisconsin, USA, fondée en 1928 par Schlierbach), où des moines de Zirc, alors obligés de quitter la Hongrie, sous la pression communiste, étaient allés se réfugier. Dans la suite ils se sont installés à Dallas où la communauté donnera quelques professeurs à l\Université Catholique, parmi lesquels on compte le grand historien de notre Ordre : Louis LEKAÏ. La nouvelle Congrégation, composée ini

#221   Anonym01.08.2006 - 16:39
·

· 1.- Quel type de monastère offre saint Benoît au jeune qui frappe à la porte ?

· Une école du service du Seigneur[7], dans laquelle les moines, guidés par l\Évangile[8], vivent en commun et militent sous une Règle écrite pour des débutants, et sous un Abbé[9].

· 2.- Que demande saint Benoît à ceux qui désirent entrer au monastère ?

· De découvrir si la motivation qui les pousse à demander l\entrée au monastère est vraiment la recherche de Dieu. Tel doit être le motif principal de celui qui frappe à la porte du monastère. Tout le reste doit tourner autour de cet idéal[10].

· 3.- Quelle importance saint Benoît donne-t-il au thème de l\écoute dans la Sainte Règle ?

Saint Benoît donne au thème de l\écoute un rôle primordial. Ce n\est pas en vain si les premiers mots du Prologue de la RB nous disent : Écoute, mon fils les préceptes du Maître [...] Reçois volontiers l\enseignement d\un si bon père[11].

Écouter apparaît comme un "chemin" de recherche qui conduit à Dieu[12]. Par une attitude d\ouverture, le jeune écoutera la lecture de la Règle[13], ce qu\il prolongera tout au long de sa vie[14].

4.- Qu\est-ce qui est indispensable pour favoriser l\écoute de Dieu ?

Le silence est un moyen indispensable pour que nous puissions écouter Dieu. En respectant fidèlement les temps de silence, nos cœurs se disposent à mieux entendre la Parole de Dieu pour se l\approprier et l\accomplir avec davantage de générosité. Ainsi donc, le silence doit être le milieu de vie dans lequel se déroule la journée du moine[15].



5.- Comment le moine cherche-t-il Dieu ?

Le moine cherche Dieu de la manière que nous indique la Règle de saint Benoît[16] :

- dans l\Office Divin, qui n\est pas autre chose que la Parole de Dieu, la Bible, principalement à travers les psaumes, les lectures de l\AT et du NT et les homélies des Pères de l\Eglise ;

- dans l\obéissance ;

- dans les humiliations.

Le moine doit chercher Dieu surtout dans le même lieu où Dieu le cherche et lui parle, c\est à dire dans la Bible, spécialement les psaumes[17], récités dans l\Office Divin. Dieu y parle, y recherche l\homme employant un langage d\homme. C\est là que l\homme écoute et cherche Dieu : dans sa Parole. Et chercher Dieu c\est déjà le rencontrer.

· 6.- Qui prend l\initiative dans cette recherche ?

Pour la Sainte Écriture comme pour saint Benoît, cette recherche est mutuelle. Dieu prend l\initia­tive de "chercher l\homme". Voyons la vocation des Patriarches et des Prophètes dans l\AT[18], celle de la Vierge Marie et des Apôtres dans le NT[19]. Dieu cherche l\homme[20] dans sa Parole. C\est pour cela que l\homme doit l\écouter. C\est seulement lorsque l\homme a écouté la Parole de Dieu qu\il peut lui répondre[21].

Saint Benoît dit : du haut du ciel, le Seigneur regarde continuellement les enfants des hommes, pour voir s\il en est un qui ait l\intelligence et qui cherche Dieu[22]. Nous trouvons au commencement le désir de Dieu, Dieu cherche l\homme : notre recherche de Dieu est une réponse. Dans le Prologue, saint Benoît représente le Christ qui cherche son ouvrier dans la multitude, l\attirant par une question : Quel est l\homme qui veut la vie et désire voir des jours heureux ?[23]

Dieu ne cherche pas mes capacités, ni même mon service. Ce que Dieu cherche c\est ma personne, désirant que j\aie la vie, ce qui correspond au désir le plus profond de mon cœur. Et cela ne signifie pas uniquement exister, mais avoir une vie pleine, intense[24]. C\est dans le Christ que Dieu a incarné sa recherche de l\humanité[25].

7.- Indiquez des citations qui reflètent ce sens de la recherche :

- Prol.14 : Le Seigneur, cherchant son ouvrier

- RB. 2,35 : Cherchez d\abord le royaume de Dieu...

- RB. 27,8 : le bon pasteur partit chercher l\unique brebis qui s\était égarée.

- RB. 58 : si le novice cherche vraiment Dieu

- RB. Prol. 14 ; RB. 58,7 : Dieu cherche l\homme et c\est pourquoi l\homme cherche Dieu[26].

8.- Quel est le Royaume de Dieu que RB. 2,35 nous recommande de chercher ?

Dans la lettre de saint Paul aux Romains (14,17) nous lisons :

Le royaume de Dieu ne consiste pas en des questions de nourriture ou de boisson ; il est justice, paix et joie dans l\Esprit Saint.

Les Béatitudes (Mt.,5, 1-12) sont la proclamation du royaume de Dieu, et le Catéchisme de l\Eglise Catholique, dans les n° 2763-2764 (sur le Notre Père) nous en parle. L\incarnation de ce royaume sur terre a été le Christ, le pauvre de cœur, l\humble, le consolateur et le consolé, l\assoiffé de justice, le compatissant, le cœur pur, la paix et le pacificateur, le persécuté par le fait d\être juste.

Si le moine milite sous le Christ, son Roi et Seigneur (RB. Prol. 3), s\il vit dans l\école de son service (RB. Prol. 45) où il apprend à l\imiter en le servant avec les dons et les talents qu\il a reçus de Lui, le Seigneur (RB. Prol. 6), présent dans les frères malades (RB. 36), dans les hôtes (RB. 53), dans l\Abbé (RB. 2 et 63) et dans la communauté (RB. 71), profitant des jours comme d\une trêve qu\Il nous concède (RB. Prol. 35), alors il sera en chemin pour être une pierre d\édification de cette maison de Dieu (templum Dei estis) qu\est le monastère (RB. 31 ; 53 ; 64)[27].

9.- La recherche de Dieu, vécue par les moines depuis les commencements du monachisme, peut-elle nous conduire à parler de l\existence d\une théologie monastique ?

Selon de nombreuses études contemporaines, on peut parler d\une théologie monastique, c\est-à-dire, d\une tentative de clarifier le mystère de la Divinité, à partir de la conception de la vie monastique elle-même et de la manière particulière dont les moines la vivent.[28]

10.- Quelle est la caractéristique principale de cette théologie monastique ?

Elle est basée sur l\expérience et non sur le rationalisme, comme ce sera le cas ensuite avec la théologie scolastique. Elle centre sa compréhension de Dieu principalement sur l\étude de la Sainte Écriture, étudiée et contemplée à travers l\Office Divin et la lectio divina[29].

11.- Quel est au XXème siècle le Document d\importance majeure qui ouvre la voie au renouveau de la vie monastique ?

Le décret : Perfectae Caritatis que le Concile Vatican II promulgue le 28 octobre 1965. C\est en raison de l\importance qu\il attachait à ce point que le Concile Vatican II consacre un Décret spécifiquement à l\adaptation de la vie religieuse au monde présent. Il voulait que les religieux et religieuses aient une part importante. Ce Décret demande de ramener la vie religieuse à la pureté de l\Évangile et de l\intuition d\origine de chaque maison religieuse. Il sera complété par le Motu proprio Ecclesiae Sanctae du 6 août 1966[30].

12.- Comment est composé ce Décret ?

Perfectae Caritatis peut se diviser en trois parties :

1. les principes généraux de la rénovation de la vie religieuse.

2. la nature de la vie religieuse et ses différentes formes,

3. les questions pratiques.[31]

13.- Pouvez-vous indiquer où Perfectae Caritatis parle plus particulièrement de la vie monastique ?

Au numéro 9 :

Que l\on observe fidèlement et que l\on fasse toujours mieux ressortir dans son véritable esprit, tant en Orient qu\en Occident, la vénérable institution monastique qui, tout au long des siècles, a si bien mérité de l\Eglise et de la société. Le principal office des moines est l\humble et noble service de la divine Majesté dans l\enceinte du monastère, soit qu\ils se consacrent entièrement dans une vie cachée au culte divin, soit que légitimement ils prennent en charge quelque oeuvre d\apostolat ou de charité chrétienne. Sauvegardant donc leur caractère propre, qu\ils renouvellent leurs antiques traditions de bienfaisance et les adaptent aux besoins actuels des âmes de sorte que les monastères soient comme des centres vivants de l\édification du peuple chrétien[32].

· 14.- Dans la ligne de Perfectae Caritatis, quel texte présente aujourd\hui notre Ordre pour nous donner une réponse à cette "recherche", en suivant la ligne de la RB. ?

La Déclaration sur les principaux éléments de la vie cistercienne aujourd\hui, est une loi-cadre qui rappelle notre identité au cours de l\histoire, elle énumère les bases fondamentales qui doivent soutenir notre vie monastique aujourd\hui, dans la voie tracée par le document Perfectae Caritatis[33].

15.- Pouvez-vous dire, à partir la Déclaration, si la recherche de Dieu est le premier but de la vie monastique ?

Cette fin, la recherche de Dieu, n\est pas seulement une obligation de chacun, mais doit être aussi fa­vorisée par la structure générale de la vie du monastère, école du service du Seigneur, et par les ordres et enseignements de l\Abbé, ferment de la di­vine justice. Cette fin est donc la suprême raison d\être de la vie de nos monastères. Tous les autres biens, que ce soient la réputation dans la so­ciété, l\utilité humanitaire et civile ou le profit matériel, doivent être subor­donnés à cette fin, et adéquatement organisés, sans jamais prendre le pas sur le progrès spirituel, l\amen­dement des mœurs et l\avancement dans la vertu[34].

16.- Selon la RB, quelle doit être la priorité du moine ?

Le Christ : le moine ne doit rien préférer à l\amour du Christ[35]. Le "moine", substantif qui vient du terme grec "monos", c\est à dire "seul", n\a qu\un amour le Christ par lequel il s\unifie en Dieu[36].

· 17.- Qui est le Christ pour le moine ?

· Le Christ est le Roi, le Seigneur, le Maître, le Père, le Pasteur, le Médecin, vrai homme - vrai Dieu, mort et ressuscité, présent parmi nous au sacrement de l\autel[37].

· Nous embrassons les conseils appelés évangéliques, pour suivre d\une fa­çon particulière le Christ notre Maître comme ses disciples, afin de Lui être toujours plus unis et de Le suivre de plus près et plus intimement par la voie de l\observance monastique[38].

· Par trois fois saint Benoît admoneste les moines pour qu\ils n\aient d\autre amour que le Christ[39].

· Ces trois admonestations expriment le même concept avec les mêmes mots. Elles montrent la pensée de l\auteur sur le but de la vie monastique : le Christ, pour lequel le moine se passionne et qu\il recherche continuellement.

· Il est significatif qu\à la fin de la section spirituelle, en RB. 7,69, saint Benoît insiste encore sur ce point essentiel : c\est par amour du Christ que le moine désormais gravit l\échelle de l\humilité[40].

· 18.- En nous basant sur la question précédente, en quoi doit consister la vie du moine ?

· La vie du moine doit être une marche avec le Christ humble. Sincèrement repentants de nos péchés et conscients de nos limites, quoique en même temps relevés par la miséricorde divine, nous devons rechercher la gloire de Dieu, et non la nôtre. C\est dans cet esprit d\humilité qu\il nous faut accep­ter, avec l\âme sereine, les tribu­lations et les privations, et nous contenter aussi de moyens et de revenus modestes pour vivre.


La vie monastique ne peut exister que sous le signe de la croix. Car étant donné que nous imitons l\amour du Christ, – et personne ne peut avoir d\amour plus grand que le Sien –, nous suivons la voie du renoncement, et nous mortifions nos membres pour servir le Dieu vivant. Assurément, le Christ nous appelle chaque jour à porter la croix, de même qu\il enseigna à ses disciples à s\en charger[41].

· 19. Concrètement, en quoi consiste pour nous partager la croix du Christ ?

· Nous avons donc été appelés à partager la croix du Christ, ce qui consiste très souvent pour nous à :

· – nous humilier, fuir la vaine gloire et les ambitions égoïstes ;

· – bien accomplir le travail quotidien, qui souvent nous demande aujour­d\hui de tels sacrifices qu\il mérite d\être comparé aux austérités de la vie monastique d\autrefois ;

· – exercer la patience, supportant de bon cœur les infirmités de l\âme et du corps, la faiblesse de nos facultés et le poids de la vie commune ;

· – aimer nos ennemis, nos persécuteurs et nos calomniateurs ;

· – accepter la vieillesse et la mort, de façon à rendre un témoignage éclatant de notre foi et de notre espérance en la vie éternelle[42].

20.- Quelle place occupe la lectio divina dans la vie du moine selon la RB et les Pères de notre Ordre, et quelle importance a-t-elle de nos jours ?

La lectio divina occupe une place centrale dans la vie monastique depuis ses origines. Elle fait partie de la vie de prière, en étant un aliment qui la soutient.

La lectio divina exige une formation adaptée et certaines conditions lui permettant d\être vraiment une lecture priante, paisible et assidue. Dotée de telles qualités, la lectio di­vina aide efficacement le moine à devenir de plus en plus un "homme de Dieu" et à percevoir clairement la présence et la volonté de Dieu[43].

21.- Quels sont, pour saint Benoît, les principaux textes sur lesquels se base la lecture du moine ?

Saint Benoît, en suivant la tradition de l\Eglise, donne la primauté à la Sainte Écriture, Parole de Dieu, avec l\étude spéciale des Psaumes et les Commentaires des Pères de l\Eglise[44].

22.- Pouvons-nous trouver dans l\Ancien et le Nouveau Testaments les racines de la vie consacrée ?

L\initiative vient toujours de la part de Dieu, mais déjà dans l\AT nous découvrons l\existence d\une ouverture et d\une recherche de Dieu par les hommes, comme tentative de réponse à cet appel. Cette attitude se révèle dans une vie de crainte de Dieu, manifestant la conscience d\une consécration à Dieu, soutenue dans une vie de communion avec Lui. Dans le NT, cette réciprocité se centre en Jésus-Christ avec l\exigence d\une sequela incondi­tionnelle. Cette appartenance au Christ est un don qui nous unit intimement à Lui et se manifeste à travers divers charismes. Par la vie consacrée nous sommes appelés à anticiper les biens célestes, dans une participation à la vie même du Christ[45].

23.- Pouvons-nous dire que le moine utilise une technique particulière de prière ?

Non, car le moine fait sienne la prière de l\Eglise, priant de préférence avec ce que l\Eglise elle-même lui offre dans la liturgie de chaque jour[46], c\est-à-dire que d\une manière habituelle il prie avec la Parole de Dieu, spécialement les Psaumes, qu\il s\approprie dans leur sens littéral et spirituel[47].

24.- Pourquoi le moine s\adonne-t-il fréquemment à la prière ?

Le moine qui, à la suite du Christ, cherche Dieu et désire Le servir, s\adonne fréquemment à la prière. Dans la méditation de la Parole de Dieu qui se révèle à nous, comme dans la prière commune ou privée qui répond à la Parole de Dieu, l\esprit et le cœur s\élèvent aux choses de Dieu. De cette manière nous pouvons trouver la source de l\inspiration de tous nos actes, et en même temps mieux examiner l\orientation de notre vie et la rectifier plus souvent[48].

25.- Pouvons-nous dire que le moine vit une spiritualité liturgique ?

Oui, comme tout chrétien, mais d\une manière plus radicale, car les moines sont spécialement appelés à continuer dans l\Église la prière du Christ – cela ressort de toute la tradition monastique et des préceptes de l\Église – par la célébration de la Messe et de l\Office Divin auxquels il faut donner la première place dans notre vie, comme par les autres formes de prière, qui doivent, de la manière qui leur est propre, pénétrer toute notre vie. L\adoration du Christ pré­sent dans l\Eucharistie apporte un secours incomparable pour étendre plus efficacement à la journée entière la participation active au sacrifice du Christ[49].

Cette spiritualité de la Liturgie se répand dans toute la vie du moine. En effet pour saint Benoît le moine découvre la présence du Christ dans les malades, (RB. 36,1), dans les hôtes (RB. 53,1) dans l\Abbé (RB 2 et 63) et dans la communauté (RB. 71).

26.- Quel est le document du Concile Vatican II qui traite de la rénovation liturgique ?

· La Constitution Sacrosanctum Concilium.

· 27.- Comment ce document définit-il la liturgie ?

· La liturgie est le sommet auquel tend l\action de l\Eglise, et en même temps la source d\où découle toute sa vertu[50].

· 28.- Quel est l\itinéraire de prière de l\Eglise ?

Il n\est pas d\autre chemin de la prière chrétienne que le Christ. Que notre prière soit communautaire ou person­nelle, vocale ou intérieure, elle n\a accès au Père que si nous prions "dans le Nom" de Jésus. La sainte Humanité de Jésus est donc le chemin par lequel l\Esprit Saint nous apprend à prier Dieu notre Père.

La prière de l\Eglise, nourrie par la Parole de Dieu et la célébration de la Liturgie, nous apprend à prier le Seigneur Jésus[51].

· 29.- Étant donné que le monastère est une école, que doit-on y promouvoir ?

· L\étude et la formation. A travers la lectio divina le moine approfondir la connaissance du service que le Seigneur a fait concrètement pour lui afin de L\imiter[52]. La formation initiale est une grâce pour toute la vie et doit se continuer toute la vie[53].

· 30.- Où saint Benoît indique-t-il l\importance de l\étude et de la formation pour que cette recherche porte du fruit dans notre vie ?

· Saint Benoît nous exhorte fréquemment à l\étude des Psaumes et à la lecture, comme moyen pour alimenter notre vie par une formation solide et bien faite, en nous indiquant même la manière de l\accomplir le plus correctement possible[54].

· 31.- Croyez-vous que les premiers cisterciens donnaient de l\importance à l\étude ? Indiquez un exemple concret.

· Depuis les commencements, les cisterciens ont recherché l\authenticité en tout, c\est pour cela qu\ils se sont consacrés avec le plus grand intérêt à la recherche des sources de la tradition. Ils se sont adonnés avec enthousiasme à l\étude.

· Un bon exemple nous en est donné par Etienne Harding, avec l\édition de la Bible[55].

32.- Énumérez quelques auteurs spirituels cisterciens les plus marquants des débuts de notre histoire.
Les plus marquants sont pour les moines :
- Bernard de Clairvaux, Aelred de Rievaulx, Guerric d\Igny, Guillaume de Saint-Thierry
Pour les moniales :

- Mechtilde de Hackeborn, Mechtilde de Magdebourg, Gertrude de Helfta[56].

33.- Pourriez- vous citer les œuvres les plus importantes de chacun d\entre eux ?

- Bernard de Clairvaux : La Considération ; Traité de l\amour de Dieu ; De la grâce et du libre arbitre ; Sermons pour l\année ; Sermons sur le Cantique des Cantiques.

- Aelred de Rievaulx : L\amitié spirituelle ; le miroir de la Charité ; La prière pastorale ; Sermons.

- Guillaume de Saint-Thierry : La contemplation de Dieu ; Commentaire du Cantique des Cantiques, Commentaire de la Lettre aux romains ; la Vie de saint Bernard ; De la nature et de la dignité de l\amour ; De la nature du corps et de l\âme ; la lettre d\or aux Frères du Mont Dieu ; Le miroir de la foi ; L\énigme de la foi.

- Guerric d\Igny : Sermons.

- Mechtilde de Hackeborn : Le livre de la grâce spéciale

- Mechtilde de Magdebourg : La lumière de la divinité

- Gertrude de Helfta : Le Héraut de l\amour divin ; Les exercices spirituels ; Prières[57].

34.- Indiquez les traits les plus marquants de saint Bernard dans ses écrits.

Le thème fondamental de toute sa pensée est le fait de l\union de l\homme à Dieu - considérée dans son double aspect de connaissance de soi et de connaissance de Dieu - qui se développe dès ses deux premiers traités écrits à partir de 1125 : De gradibus humilitatis et superbiae et De diligendo Deo. L\amour de l\humanité du Christ et la dévotion à la Vierge Marie ont toujours été ses deux traits qui ont marqué les générations suivantes, et ont alimenté la spiritualité cistercienne tout au long des siècles[58].

· 35.-Quel document de l\Eglise a demandé à chaque Ordre d\établir un programme propre pour la Formation ?

· Le document qui s\appelle : Potissimun Institutionis, de 1990.

· 36.- Quel document a été récemment approuvé par notre Ordre sur le thème de la Formation ?

· La Ratio Institutionis, programme de Formation établi comme loi-cadre pour le droit propre des Congrégations, à la demande du Chapitre Général de l\Ordre de 1990, approuvé par le Synode de l\Ordre de 1994[59], a été reconnue et approuvée par le Chapitre Général de l\an 2000[60].


37 En quels termes exprime-t-il la nécessité de la formation pour l\avenir de l\Ordre et de chaque communauté en particulier ?

· Dans l\Ordre de Cîteaux, la formation doit avoir une extrême impor­tance pour les Supérieurs et les moines, parce que la vie et l\activité de l\Ordre dépendent de la formation et que le bien et l\avenir de l\Ordre sont fondés sur la formation menée à bien avec zèle[61].

· 38.- Qui est le premier responsable de la formation ?

L\Abbé, qui est réputé tenir la place du Christ dans le monastère, est le père de toute la famille monastique et le premier parmi ses co-serviteurs, et en conséquence il est le premier modérateur de la forma­tion spirituelle et intellectuelle ; c\est pourquoi il considère comme un droit et un devoir au plus haut point de former ses fils.

Pour ce que cet Abbé ne peut donner lui-même, qu\il n\hésite pas à s\en remettre à des hommes capables qui accomplissent cette tâche sous sa direction.

· Que l\Abbé, en se choisissant de l\aide pour la formation, ait comme règle très ferme et fondamentale de ne s\adjoindre que d\excel­lents moines, zélés pour leur état, convenablement instruits des disciplines sacrées, fervents et bien pourvus des qualités humaines[62].

· 39.- Pouvons-nous dire que la formation monastique est une tâche de toute la vie ?

· La formation spirituelle, doctrinale et pratique du reli­gieux doit être poursuivie avec soin durant toute la vie[63].

· 40.- Quel critère doit suivre une bonne formation ?

· Le principe de l\intégration : il comprend la vision de l\individu dans sa totalité et considère par conséquent différents domaines d\étude afin que la formation soit intégrale.[64].

41 - Comment le moine doit il comprendre l\idée de "perfection" afin que son chemin de formation se déroule d\une manière judicieuse ?

Étymologiquement "perfection" vient de perficio, is,icere,feci, perfectum et signifie quelque chose qui est en train de se faire. Saint Benoît emploie seulement une fois le terme perfection au chapitre 73 et de plus pour dire qu\elle se trouve au dehors du monastère car la Règle est écrite pour des commençants, comme le dit le chapitre 73. Cette Règle, que nous venons d\écrire, il suffira de l\observer dans les monastères pour faire preuve d\une certaine rectitude morale et d\un commencement de vie monastique. Quant à celui qui aspire à la vie parfaite, il a les enseignements des saints Pères, dont la pratique amène l\homme jusqu\aux sommets de la perfection[65].

Ainsi donc, l\idée de "perfection", plus qu\un but, exprime un chemin à tracer en comptant toujours sur l\aide de la grâce divine[66].

42.- Arriverons-nous à atteindre la "perfection" sur cette terre ?

Nous savons que le moine est un chercheur de Dieu, parce que lui-même a été cherché par Dieu. Il Le cherche toute sa vie et il Le trouvera seulement à la fin. Maintenant il participe seulement à sa passion par la patience, pour ensuite partager la perfection de son Royaume[67].

La "perfection" doit donc être comprise comme un chemin vers Dieu : Lui seul pourra mener à bonne fin tout bien que nous entreprenons.

Saint Benoît écrit une Règle pour les commençants qui dans cette recherche de Dieu ne doivent jamais désespérer de sa miséricorde[68].

43.- Quelle citation ouvre le chapitre 48 de la RB et d\où est-elle tirée ?

"L\oisiveté est ennemie de l\âme" dit saint Benoît en commençant le ch. 48 de la Règle sur Le travail manuel de chaque jour. Il s\inspire de l\esprit du livre de l\Ecclésiastique[69]. Pour saint Benoît le travail n\est pas uniquement un remède à l\oisiveté, il en parle même d\une manière élogieuse puisque les frères seront vraiment moines, lorsqu\ils vivront du travail de leurs mains, à l\exemple de nos pères et des Apôtres[70].

44.- Que dit la Déclaration sur le travail ?

· La Déclaration nous dit que comme tous les hommes, nous aussi sommes soumis à la loi commune du travail sérieux. Notre travail n\est pas simplement un remède à l\oisiveté ou une quelconque "occupation" uniquement pour remplir le temps, mais il est une part constitutive de notre effort pour acquérir la perfection chrétienne.

· En même temps, il est un service fraternel en faveur de la communauté monastique et des hommes qui vivent dans le monde, surtout si nous accomplissons notre travail avec compétence et un réel sens de la responsabilité, sans oublier les moments de détente pour refaire nos forces afin d\accomplir le précepte de l\Apôtre qui nous enseigne "Dieu aime celui qui donne avec joie",[71].

45.- De quel genre de travail s\agit-il ?

a) L\éducation de la jeunesse.

b) Le ministère pastoral.

c) Le travail manuel.

d) Le travail scientifique et culturel.

e) L\hospitalité[72].



#220   Anonym01.08.2006 - 16:20


Le discernement dans l\Écriture Sainte :

- Selon l\Ancien Testament, le discernement comporte une part d\obscurité. Il s\agit de faire un choix dans une voie dont on ne connaît pas le tracé : l\exemple le plus typique est celui d\Abraham : " Le Seigneur dit à Abraham : Pars, quitte ton pays, ta parenté, et la maison de ton père, et va au pays que je te montrerai" (Gn 12,1) "Par la foi, … Abraham obéit, … et il partit sans savoir où il allait". (He 11,8) C\est un saut dans la Foi et la Confiance. Ce choix ne fournit la lumière qu\au jour le jour.

Le Nouveau Testament parle du discernement des esprits : nous devons apprendre à reconnaître quel est l\esprit qui nous inspire, si c\est l\Esprit de Dieu qui nous conduit, ou bien si nous sommes uniquement sé­duits par les aspirations purement terrestres de notre propre esprit, ou par les es­prits de mensonge : "Bien-aimés, ne vous fiez pas à tout esprit, mais éprouvez les esprits pour voir s\ils viennent de Dieu." (1 J, 4, 1)



I - Pour discerner nous devons avant tout regarder Jésus.

Par notre Baptême nous avons reçu le don de la Foi, il nous faut donc vivre en fils du Père, croire en son Fils Jésus qui est "la Voie, la Vérité, la Vie" (cf. Jn.14, 5). En lisant et méditant l\Écriture, nous apprendrons à vivre avec Jésus pour découvrir qui Il est, ce qu\Il fait, discerner le Diable son adversaire, voir ce que ce dernier trame contre Jésus et les âmes et comment Jésus le combat lors de la tentation au désert. (Mt 4, 1-11). :

Approchez-vous de Jésus et essayez de «voir» ce qu’il est en mesure de vous offrir. N’ayez pas peur de franchir le seuil de sa maison, de parler avec lui face à face, comme on s’entretient avec un ami (cf. Ex 33, 11). N’ayez pas peur de la «vie nouvelle» qu’il vous offre …, mettez-vous à l’école du Maître pour faire de votre vie une réponse à la «vocation» que depuis toujours, en pensant à vous avez amour, il a projetée pour vous. C’est vrai : Jésus est un ami exigeant, qui indique des objectifs élevés et qui demande que l’on sorte de soi-même pour aller à sa rencontre. «Celui qui perdra sa vie pour moi et pour l’Évangile la sauvera» (Mc 8, 35). … Il n’existe pas de raccourci vers le bonheur et la lumière ! De Jésus seul on peut recevoir des réponses qui ne trompent pas et qui ne déçoivent pas. … (Jean-Paul II aux jeunes de Bulgarie, 26/05/02)

Méditer ce qu’on lit conduit à se l’approprier en le confrontant avec soi-même. Ici, un autre livre est ouvert : celui de la vie. On passe des pensées à la réalité. A la mesure de l’humilité et de la foi, on y découvre les mouvements qui agitent le cœur et on peut les discerner. Il s’agit de faire la vérité pour venir à la Lumière : " Seigneur, que veux-tu que je fasse ? ". (CEC 2706)

II- La vie chrétienne est un discernement continuel.

Le discernement est une sensibilité constamment en éveil qui rend le chrétien capable de prendre ses responsabilités dans une fermeté lucide.

L’homme est quelquefois affronté à des situations qui rendent le jugement moral moins assuré et la décision difficile. Mais il doit toujours rechercher ce qui est juste et bon et discerner la volonté de Dieu exprimée dans la loi divine. A cet effet, l’homme s’efforce d’interpréter les données de l’expérience et les signes des temps grâce à la vertu de prudence, aux conseils des personnes avisées et à l’aide de l’Esprit Saint et de ses dons. (CEC 1787-88)

- Il faut être aidé de personnes d\expérience, qui au contact du Christ ont eux-mêmes acquis dans leur propre vie une maturité spirituelle qu\elles peuvent, avec l\aide du Saint Esprit, mettre au service de ceux qui leur sont confiés, car le bon et le mauvais esprit se reconnaissent à leurs fruits selon ce que nous dit l\Apôtre saint Paul :

"Or je dis: laissez-vous mener par l\Esprit et vous ne risquerez pas de satisfaire la convoitise charnelle. … le fruit de l\Esprit est charité, joie, paix, longanimité, serviabilité, bonté, confiance dans les autres, douceur, maîtrise de soi: (Gal, 5, 16-23) C\est la charité fraternelle qui motive ce secours à autrui. Le discernement est le fruit de la docilité à l\Esprit qui donne à l\âme la claire vision de ce qu\elle doit faire.

- Vivre en conformité avec les exigences de l\Église est nécessaire pour bien discerner. Le discernement des esprits est inséparable de l\union à l\Église puisque Jésus a assuré qu\Il serait avec elle jusqu\à la fin des Temps et qu\Il a promis son Esprit à l\Église.

CEC 1789 Quelques règles s’appliquent dans tous les cas :

– Il n’est jamais permis de faire le mal pour qu’il en résulte un bien.

– La " règle d’or " : " Tout ce que vous désirez que les autres fassent pour vous, faites-le vous-mêmes pour eux " (Mt 7, 12 ; cf. Lc 6, 31 ; Tb 4, 15).

– La charité passe toujours par le respect du prochain et de sa conscience : " En parlant contre les frères et en blessant leur conscience ..., c’est contre le Christ que vous péchez " (1 Co 8, 12). " Ce qui est bien, c’est de s’abstenir... de tout ce qui fait buter ou tomber ou faiblir ton frère " (Rm 14, 21).

Donc : d\une manière habituelle nous avons à discerner en nous entre la force de la grâce et celle du péché

L’Esprit Saint nous fait discerner entre l’épreuve, nécessaire à la croissance de l’homme intérieur (cf. Lc 8, 13-15 ; Ac 14, 22 ; 2 Tm 3, 12) en vue d’une " vertu éprouvée " (Rm 5, 3-5), et la tentation, qui conduit au péché et à la mort (cf. Jc 1, 14-15). Nous devons aussi discerner entre " être tenté " et " consentir " à la tentation. Enfin, le discernement démasque le mensonge de la tentation : apparemment, son objet est " bon, séduisant à voir, désirable " (Gn 3, 6), alors que, en réalité, son fruit est la mort. Dieu ne veut pas imposer le bien, il veut des être libres ... A quelque chose tentation est bonne. "Tous, sauf Dieu, ignorent ce que notre âme a reçu de Dieu, même nous. Mais la tentation le manifeste, pour nous apprendre à nous connaître, et par là, nous découvrir notre misère, et nous obliger à rendre grâce pour les biens que la tentation nous a manifestés" (Origène, or. 29). (CEC 2847)

- Il reste à l\âme à agir en fonction du choix qui s\impose à elle, pour cela il lui faut implorer dans la prière le don de Force car Dieu nous laisse libre et ne contraint personne, recourir à l\aide des Sacrements, cette aide mystérieuse de la Présence de Dieu dans nos vies.

[Dans le Notre Père, nous demandons à Dieu] de ne pas nous laisser prendre le chemin qui conduit au péché. Nous sommes engagés dans le combat " entre la chair et l’Esprit ". Cette demande implore l’Esprit de discernement et de force. (CEC 2846)

"Chacun est responsable de ses choix. … N’oubliez jamais que lorsqu’une pâte ne lève pas, ce n’est pas la faute de la pâte mais celle du levain. " (Jean-Paul II aux jeunes de Bulgarie, 27/05/02)

Il faut dans la prière demander ce don de discernement, Jésus nous a dit : "demandez et vous recevrez" (Jn. 16, 24)

C’est par la prière que nous pouvons " discerner quelle est la volonté de Dieu " (Rm 12, 2 ; Ep 5, 17) et obtenir " la constance pour l’accomplir " (He 10, 36). Jésus nous apprend que l’on entre dans le Royaume des cieux, non par des paroles, mais " en faisant la volonté de mon Père qui est dans les cieux " (Mt 7, 21). (CEC 2826)



III – Discerner : vocation-vocations

Dieu a mis le désir du bonheur dans le cœur de l’homme, afin de l’attirer à Lui qui seul peut le combler. (CEC 1718)

L’aspect le plus sublime de la dignité humaine se trouve dans cette vocation de l’homme à communier avec Dieu. Cette invitation que Dieu adresse à l’homme de dialoguer avec Lui commence avec l’existence humaine. Car si l’homme existe, c’est que Dieu l’a créé par Amour et, par Amour, ne cesse de lui donner l’être ; et l’homme ne vit pleinement selon la vérité que s’il reconnaît librement cet Amour et s’abandonne à son Créateur (GS 19, § 1).

Le chrétien est avant tout appelé à suivre le Christ, à l\imiter.

Le Baptême, la Confirmation et l’Eucharistie sont les sacrements de l’initiation chrétienne. Ils fondent la vocation commune de tous les disciples du Christ, vocation à la sainteté et à la mission d’évangéliser le monde. Ils confèrent les grâces nécessaires pour la vie selon l’Esprit en cette vie de pèlerins en marche vers la patrie. (CEC 1533)

" Je vous exhorte donc, frères, par la miséricorde de Dieu, à offrir vos personnes en hostie vivante, sainte, agréable à Dieu: c\est là le culte spirituel que vous avez à rendre. Et ne vous modelez pas sur le monde présent, mais que le renouvellement de votre jugement vous transforme et vous fasse discerner quelle est la volonté de Dieu, ce qui est bon, ce qui lui plaît, ce qui est parfait. " (Rm 12, 1-2)

Acceptez donc avec un humble courage la proposition que Dieu vous fait. Dans sa toute-puissance et sa tendresse, il vous appelle à être des saints. Ce serait une folie que de se glorifier d’un tel appel, mais ce serait faire preuve d’irresponsabilité que de le repousser. … «Vous êtes le sel de la terre; vous êtes la lumière du monde» (Mt 5, 13. 14). Jésus ne vous demande pas simplement de dire ou de faire quelque chose; Jésus vous demande d’être sel et lumière ! Et pas seulement pour un jour, mais pour toute une vie. C’est un engagement qu’il vous propose de nouveau chaque matin et dans tous les milieux. … Apportez votre contribution pour faire chaque jour davantage de votre pays une terre d’accueil, de prospérité et de paix. (Jean Paul II aux jeunes de Bulgarie, 27/05/02)

Pour s\aider on peut se faire un tableau en se posant les questions : qu\est-ce que pour moi le mariage ? Qu\est ce que pour moi la vocation religieuse ? Qu\est ce qui m\attire dans l\une et l\autre voie ? Choisir une voie nous fait toujours abandonner les autres, donc entraîne un renoncement.

Dieu est amour. Il vit en lui-même un mystère de communion et d’amour. En créant l’humanité de l’homme et de la femme à son image ... Dieu inscrit en elle la vocation, et donc la capacité et la responsabilité correspondantes, à l’amour et à la communion (FC 11).

La famille chrétienne est une communion de personnes, trace et image de la communion du Père et du Fils dans l’Esprit Saint. Son activité procréatrice et éducative est le reflet de l’œuvre créatrice du Père. Elle est appelée à partager la prière et le sacrifice du Christ. La prière quotidienne et la lecture de la Parole de Dieu fortifient en elle la charité. La famille chrétienne est évangélisatrice et missionnaire. (CEC 2205)

Regardez ces personnes saisies par le Christ, qui montrent par leur maîtrise d\elles-mêmes, soutenues par la grâce et par l\amour de Dieu, le remède qui libère de l\avidité de posséder, de jouir, de dominer. N\oubliez pas les charismes qui ont formé de merveilleux « chercheurs de Dieu » et des bienfaiteurs de l\humanité, qui ont ouvert des voies sûres à ceux qui cherchent Dieu d\un cœur sincère. Considérez le grand nombre de saints qui se sont épanouis dans ce genre de vie, considérez le bien fait au monde, hier et aujourd\hui, par ceux qui se sont offerts à Dieu! Notre monde n\a-t-il pas besoin de joyeux témoins et prophètes de la puissance bienfaisante de l\amour de Dieu? N\a-t-il pas aussi besoin d\hommes et de femmes qui, par leur vie et par leur action, sachent semer des germes de paix et de fraternité? (VC 108)

Certains membres sont appelés par Dieu, dans et par l’Église, à un service spécial de la communauté. Ces serviteurs sont choisis et consacrés par le sacrement de l’Ordre, par lequel l’Esprit Saint les rend aptes à agir en la personne du Christ-Tête pour le service de tous les membres de l’Église (cf. PO 2 et 15). Le ministre ordonné est comme " l’icône " du Christ Prêtre. Puisque c’est dans l’Eucharistie que se manifeste pleinement le sacrement de l’Église, c’est dans la présidence de l’Eucharistie que le ministère de l’évêque apparaît d’abord, et en Communion avec lui, celui des prêtres et des diacres. (CEC 1142)


Conclusion

Notre but commun est de vouloir répondre au Vouloir Divin. Il faut le demander dans la prière et faire vérifier nos choix à une autorité spirituelle qui nous aide à voir quel esprit nous conduit.

N\ayons pas peur ! La Bible ne cesse pas de le dire : plus de 365 fois, et le Saint Père après elle de nombreuses fois. "n\ayez pas peur", "avancez au large".

"Je suis convaincu que la jeunesse n’est pas seulement un temps de passage entre l’adolescence et l’âge adulte, mais une période de la vie que Dieu accorde comme un don et comme une tâche à toute personne. Un temps durant lequel il faut chercher, comme le jeune de l’Évangile (cf. Mt 16, 20), la réponse aux interrogations fondamentales et découvrir non seulement le sens de l’existence, mais aussi un projet concret pour la bâtir. … le temps où l’on pose les fondations; une occasion à ne pas perdre, car elle ne reviendra pas !" (Jean-Paul II aux jeunes de Bulgarie 27/05/02)

Chacun doit prendre ses responsabilités pour grandir dans le Seigneur ! Un échec dans ce domaine n\est pas un empêchement pour avancer mais une étape, une expérience qui nous fait progresser. Loin de s\attrister il faut rendre grâce. C\est le Seigneur qui est le Maître et donc il faut Lui laisser les rênes et redire souvent avec Jésus "que ta volonté soit faite" ou "non ma volonté, mais la tienne" et demander à la Vierge du OUI de savoir comme elle reconnaître la Présence de Dieu dans nos vies.



Vous êtes jeunes : rendez Gloire à Dieu pour le merveilleux don de la vie. Il a un projet d\Amour sur chacun, il faut savoir être patient, Il vous le découvrira en son temps si de votre côté vous vivez en généreux témoin de son Amour, ce dont notre siècle naissant a tant besoin ! Regardez Celui qui est sur la Croix et vous comprendrez l\AMOUR.

#219   HollyHomepage31.07.2006 - 22:34
tttttt

#218   Anonym30.07.2006 - 00:26
Bring a hostess gift! It doesn\t have to be big. Candy (chocolate) is always a hit. You need to bring something that can be shared with the whole Community. It doesn\t have to be expensive. Stationery is also always a great hostess gift. Even if you go to a local paper shop, and just buy a special card for each sister, as a hello gift - it will be much appreciated. When leaving, please don\t forget to write a thank you note. Of course, you should write to whomever took care of you (the Guest Mistress), the Mother Prioress or Abbess, any nuns you worked with or encountered and the Sister Portress. If you are on a limited budge, a wonderful gift is to give each sister a small spiritual bouquet. It doesn\t cost anything, and it\s a valuable, treasured gift. You can easily call the Monastery ahead of time and tellt the Sister Portress that you want to bring something and find out how many Sisters are there. You can ask her to keep it a surprise. It has been my experience that they also do, and if they don\t the Nuns are wonderful actresses!
Hope this is enough information. Let me know if you need more! Good luck and have a WONDERFUL time!
The Cistercians in WI - if that is you who will be visiting - live constitutional enclosure, which is different than Papal Enclosure. That means that you will be allowed to interact with the nuns without a grille. If you are a visiting a Trappist community (and many people use the titles interchangeably), if would depend upon the community, though I believe the majority of the Trappistines do not practice Papal Enclosure.
As for visiting other Cloistered communities, again, it is always different. Most communities welcome their guests to partake in their life, and their guests are given chores to do which are appropriate to their lives, skills, talents and abilities. Some communities except their guests to participate in all aspects of their life of prayer, others are more relaxed about that and allow the guests to come and go as they find appropriate (sometimes participating in the whole Office can be very overwhelming at first). If you find yourself seriously considering a vocation, again, depending upon the Congregation and the rules of the Community, you may or may not be invited wtihin the cloister. I have been on different Retreats at Regina Laudis in CT., and some of the work I was assigned took place within the cloister. Of course, I had to receive permission from either the Lady Abbess (now they use the title of "Mother Abbess" - since the Lady Abbess died - or the permission of the Mother Prioress). I have also been on two retreats with Carmelites in which I was invited within the cloister, again with permission. I have visited two Poor Clare Monasteries and was never invited in, and it is my understanding those in discernment never see the Cloister until the day of entrance. I believe some of the more traditional Carmels do this as well, though I also think almost all of them allow for the three week visit for the average interested young women.
You didn\t ask about clothing. I would definitely bring long skirts (comfortable), sneakers and comfortable shirts (long sleeved) that you can wear over tee shirts. (It might get hot and you can put the long shirts on for the cloister - if you go inside - or when you are in the Chapel.) Try to wear soft soled shoes (like those little white sneakers for inside - if you can). Dress modestly, plainly, and don\t wear too much makeup! (And be careful of perfume) Also, make sure you pack a robe! Once I went on a retreat, not imagining I would be staying in the cloister. The Bathrooms were down the hall, and I had to walk down there during the night. I don\t have a robe, and all the Sisters were in them. (I live alone, and I honestly didn\t think about it!) I felt very self conscious about not having one, though they were just lovely. The Monasteries are always really great about laundry needs, so don\t worry about packing too little. If you have to buy a skirt, I would recommend that you get either a denim or a denim jumper. Expect that you will most likely be invited to work outside with the nuns. The Cistercians in WI make altar breads. You might possibly get to help with that, or with packaging, but please remember to bring one thing you don\t care about (or is sturdy - like denim) in the event you are outside.
Some communities ask their guests to eat alone or with other guests. Some invite you to eat with them, and some have little kitchens in their guest houses. I strongly recommend that you pack some power bars or something that will tide you over in the event you get hungry or have food issues. It is best to try your hardest to eat whatever they give you - they are sharing their very food, and remember they live in poverty. They also cook for many, so having tons of special needs is often difficult for the cook. If you do have special needs, just take small portions and supplement your food with the bars, which last and are transportable.
Lastly, and whew! I know is this long, but this is really important and often ignored! Bring a hostess gift! It doesn\t have to be big. Candy (chocolate) is always a hit. You need to bring something that can be shared with the whole Community. It doesn\t have to be expensive. Stationery is also always a great hostess gift. Even if you go to a local paper shop, and just buy a special card for each sister, as a hello gift - it will be much appreciated. When leaving, please don\t forget to write a thank you note. Of course, you should write to whomever took care of you (the Guest Mistress), the Mother Prioress or Abbess, any nuns you worked with or encountered and the Sister Portress. If you are on a limited budge, a wonderful gift is to give each sister a small spiritual bouquet. It doesn\t cost anything, and it\s a valuable, treasured gift. You can easily call the Monastery ahead of time and tellt the Sister Portress that you want to bring something and find out how many Sisters are there. You can ask her to keep it a surprise. It has been my experience that they also do, and if they don\t the Nuns are wonderful actresses!
Hope this is enough information. Let me know if you need more! Good luck and have a WONDERFUL time! Love in Him, Perpetua

Two more things:
Be honest about what kind of work you do so you will get to do something you will enjoy. It will make the experience so much better!
Bring some books. Sometimes the Monasteries are not willing to let the retreatants share in their library, and again, all depending upon the Order. Use the time for spiritual reading, so don\t think I am recommending a novel! Cistercian Publications in Kalamazoo has excellent books. And the new book about the Carthusians: An Infinity of Little Hours[b] is amazing...it will really get into the spirit of religious life! Again, good luck, and please pray for all of us! xoxo Perpetua

#217   Anonym30.07.2006 - 00:07
Benedictines sing this verse three times, with hands raised in supplication and self-offering, after we have pronounced our vows and signed our vow statement on the altar as a sign of our consecration to God. The verse means "Accept me, O Lord, according to your word, and I shall live; and do not disappoint me in my hope."

We make three vows: obedience, stability, and fidelity to the monastic way of life.

By the vow of obedience, we commit ourselves to strive to live the obedience of Jesus, who, says the Letter to the Philippians, remained obedient even unto death, death on the cross (see Philippians 2:5-11). Obedience is surrender ot the self to God in love, but its concrete expression is obedience to the abbess, to those who are senior to us in community, and to the community as a whole. St. Benedict teaches us to obey promptly, cheerfully and wholeheartedly, without grumbling, lest self-protection rather than self-surrender consume the creative energy God has given us to become mature, free, responsible persons.

By the vow of stability, we commit ourselves to remain in the monastery of our profession until death. Normally, we expect to live and die in the community of our profession, though there might be occasional exceptions, such as nuns being sent out to found a new house under the auspices of their home monastery. We also expect to spend most of our time within the enclosure of the monastery. The purpose of this stability is to refuse all escapes from the rigorous work of conversion we have undertaken.

By the vow of fidelity to the monastic way of life, or conversatio morum, to use the original, untranslatable Latin phrase of the Rule of St. Benedict, we commit ourselves to a lifelong pilgrimage toward that perfect love of God and neighbor which Christ urges on us in the gospel. We undertake to grow and change as God shapes us through all the dimensions of our way of life. All Christians accept this commitment to conversion in baptism; Benedictines choose to live out that commitment within the specific framework of monasticism. Fidelity to the monastic life includes poverty, interpreted in the Rule as frugality and the renunciation of any form of private ownership of goods, and celibate chastity.

#216   Anonym30.07.2006 - 00:04
As contemplative nuns, we seek in all the aspects of daily life to deepen our attentiveness and our response to the presence of God at work in the world. St. Benedict urges us to "attend with the ears of your heart" to the voice of God speaking in our prayer, in our community life, in our work, and in our surroundings. Quoting Psalm 95, he warns: "If today you hear his voice, harden not your hearts."

Because the task of contemplative attentiveness is difficult and demanding, we choose to maintain a certain distance from the clamor that can tear at the edges of our inner silence. One of the traditional disciplines that serve to protect our focus is cloister or enclosure.

The Roman Catholic Church maintains two types of cloister for contemplative religious: papal enclosure and constitutional enclosure. We observe constitutional enclosure, which allows us a certain latitude for mixing with the public, while still preserving our contemplative way of life. We delegate certain members of the community to receive guests and retreatants; we go to town to shop and do whatever other business life requires; we answer the telephone, read newspapers and news magazines, make judicious use of the Internet, and try to stay aware of the needs of the world for which we pray daily. However, we ordinarily do not accept work outside the confines of our monastery and valley; we do not watch television or listen to the radio; we limit our conversations with family and friends by letter, telephone and e-mail; we do not go out for social or entertainment purposes; and we visit our families only under very limited circumstances, though we welcome them to visit us once a year.

The reason for the discipline of enclosure is not that we dislike other people or the world around us. On the contrary, we enjoy people, and we are often fascinated by what we see and read and learn about the world that is God\s gift. THAT is the reason we choose enclosure!

« Vorherige123 ... 789 ... 212223Nächste »
(335 Einträge total)



Datenschutzerklärung
Kostenlose Webseite erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!